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Pressemitteilung

Ein Hauch PS im Edel-Kleidchen

Alle sprechen von Nachhaltigkeit. Aber wie sieht in Unternehmen ein schonender Umgang mit Ressourcen im Idealfall aus? Beratungsunternehmen wie die KIS GmbH zeigen, wie es gehen kann: Mit der passenden Zweitverwertung. Geld spart sie außerdem.
(PM) Wiesbaden, 24.08.2011 - „Früher taugte Holz aus Abrissen im besten Fall als Heizmittel. Heute gilt altes Massivholz als besonders wertvoller und begehrter Rohstoff“, sagt Kai Weinmüller, Kostenexperte der KIS GmbH für Entsorgungsfragen. Wegen der ganz eigenen authentischen Ausstrahlung, neudeutsch ‚Vintage’, entstehen aus Jahrhunderte alten Balken längst Designermöbel und andere Luxusartikel. Eine kalifornische Firma entwickelte zum Beispiel eine Methode, altes Holz von Weinfässern als Edelparkett wiederzubeleben: In einem aufwendigen Prozess werden die Holzstreben samt Weinflecken und Winzerstempeln zum Luxusbodenbelag mit ganz eigener Note.

Die Aufwertung vom Abfall zur Ressource für neue, hochwertige Produkte nennt man Upcycling. Diese Umwertung ist für jedes produzierende Unternehmen relevant. Experten können helfen, Upcycling-Möglichkeiten aufzuspüren. Sie prüfen, ob
Abfälle, die bisher Entsorgungskosten verursachen, für eine Weiterverarbeitung in Frage kommen. Kai Weinmüller erläutert: „Upcycling bringt einen doppelten Nutzen: Es spart Unternehmen nicht nur Kosten, sondern entlastet außerdem die Umwelt, indem es Abfälle als Rohstoffe wieder in den Kreislauf zurückführt.“

Statt Kosten gibt es Einnahmen

So beriet Weinmüller die Coko Werk GmbH & Co. KG, einen westfälischen Automobilzulieferer im Kunststoffbereich. Er und seine Kollegen von KIS fanden heraus, dass das Unternehmen mit einer genaueren Trennung seiner Kunststoffabfälle sogar Geld einnehmen kann. Weinmüller: „Unternehmen, die bereits ein zielgerichtetes Umweltmanagement etabliert haben, profitieren davon zusätzlich, denn es hilft, solche wertvollen Ressourcen aufzuspüren.“ Im Falle Coko erleichterte ein zertifiziertes Umweltmanagement die Arbeit.

Weinmüller recherchierte unter diversen Herstellern einen, der Cokos spezifische Kunststoff-Mischung als Rohmaterial verwenden kann: zur Garnspulen-Herstellung für die Textilindustrie. So steckt in einem Designer-Sommerkleid vielleicht ein
Stückchen Sportwagen. Und die Umwelt entlastet es außerdem. Heino Sander, Geschäftsführer der Coko Werk GmbH, freut sich derweil über das Ergebnis der KIS-Beratung: „Bisher hatten wir Entsorgungskosten in fünfstelliger Höhe. Nun hat KIS uns diese Kosten eingespart und zusätzlich bekommen wir für unsere Reststoffe sogar Geld.“

Der nächste Schritt – Abfallvermeidung

Neben Einsparungen und Umweltentlastung ergab sich noch ein weiterer Vorteil. Sander: „Bei einer Kostenoptimierung im Abfallmanagement werden alle Bereiche des Produktionsablaufs überprüft. Das schärft den eigenen Blick auf die Prozesse.“
Nach der Abfallverwertung kommt nun der nächste Schritt: Abfallvermeidung. Auch die Mitarbeiter entwickeln ein neues Bewusstsein für das Thema. „Dieses zusätzliche Know-how im Unternehmen lässt sich zwar nicht sofort monetär messen, aber mittelfristig wird sich das bemerkbar machen“, urteilt Sander. „Das ist neben den klaren Einsparungen ein zusätzliches Plus aus der Beratung durch KIS.“ Kai Weinmüller zeigt sich auch zufrieden: „Dies war bereits das zweite Projekt mit Coko.
Die Zusammenarbeit auf Augenhöhe war dieses Mal noch intensiver und sehr fruchtbar.“
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