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News, 29.12.2008
E-Procurement
Mehrzahl deutscher Firmen nutzt Online-Beschaffung
Einer aktuellen Eurostat-Auswertung zufolge beziehen mittlerweile fast zwei Drittel der deutschen Unternehmen Waren und Dienstleistungen über das Internet. In Schweden sind es sogar rund drei Viertel aller Firmen, die auf eine elektronische Beschaffung (E-Procurement) setzen.
Wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) mitteilt, bezogen im Jahr 2007 sechs von zehn deutschen Unternehmen (60%) Materialien, Bauteile und Waren im Internet. Im Ranking der 27 EU-Länder steht die deutsche Wirtschaft damit auf Platz 2. Unangefochtener Spitzenreiter bei der elektronischen Beschaffung bleibt weiter Schweden, wo im vergangenen Jahr 72 Prozent aller Firmen mit mehr als 10 Mitarbeitern das Internet für ihren Einkauf nutzten. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Erhebung der europäischen Statistikbehörde Eurostat für das Jahr 2007.

Dem BITKOM-Bericht zufolge ist die Online-Beschaffung in den meisten europäischen Ländern weit verbreitet. Demnach kauften 2007 im Durchschnitt aller 27 EU-Länder 39 Prozent der Unternehmen online ein. Gleichwohl zeigt der Ländervergleich beim E-Procurement eine digitale Kluft: Während in Schweden, Deutschland, Dänemark und Großbritannien (jeweils 59%), Österreich (56%), Finnland (55%) sowie Belgien und Irland (jeweils 53%) inzwischen die Mehrheit der Firmen das Internet zur Beschaffung nutzt, hinken andere Länder wie beispielsweise die Niederlande (41%) und Italien (29%) beim Einkauf via Internet zurzeit noch deutlich hinterher. Für Frankreich lagen keine Zahlen vor.

„Eine möglichst geringe Lagerhaltung gehört in vielen Branchen zur Maxime. Um dennoch nicht die Produktion ins Stocken zu bringen, müssen sich die Unternehmen mit ihren Lieferanten vollständig vernetzen“, so der BITKOM. In Deutschland war im Jahr 2007 nach Angaben des Hightech-Branchenverbands fast jedes fünfte Unternehmen für elektronische Bestellverfahren oder für elektronische Ordereingänge mit einem anderen Unternehmen vernetzt – mit dem Ergebnis: Wird die Bestellung ausgelöst, erscheint diese praktisch zeitgleich im Computersystem des Lieferanten. 

Quelle: BITKOM

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