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News, 27.07.2010
E-Mail-Marketing
Newsletter – 10 Tipps für hohe Double Opt-in-Raten
Seriöses E-Mail-Marketing setzt voraus, dass der Empfänger einer E-Mail dem Empfang von E-Mails zugestimmt hat. Bei der Newsletter-Anmeldung daher gängig ist das sogenannte Double Opt-in-Verfahren, bei dem das Newsletter-Abonnement noch mal bestätigt werden muss. Gerade hier liegt häufig allerdings auch das Problem.

Wie der Full-Service-Anbieter für professionelles E-Mail-Marketing optivo GmbH berichtet, erweist sich das bei Newsletter-Abonnements gängige Double Opt-in-Verfahren für E-Mail-Marketers zuweilen als ein großer Stolperstein. Der Grund: Bei diesem Verfahren erhält der Nutzer nach erfolgter Newsletter-Anmeldung zur Bestätigung derselben eine E-Mail mit einem Aktivierungslink. Erst wenn der Abonnent den Aktivierungslink geklickt hat, wird die hinterlegte Mail-Adresse zum Versand von E-Mails freigeschalten. „Im Extremfall können dem E-Mail-Marketer bis zu 50 Prozent dieser Kontakte verloren gehen“, so optivo.

In zehn Praxistipps haben die Experten von optiv zusammengefasst, wie Newsletter-Anbieter eine hohe Abonnenten-Quote sicherstellen können.

1. Ankündigung der Bestätigungs-E-Mail

Erklären Sie gleich nach der Dateneingabe durch den Nutzer, dass für den Newsletterempfang noch eine Bestätigung per E-Mail erforderlich ist. Ein solcher Hinweis könnte lauten: "Ihre E-Mail-Adresse ist vorgemerkt. Sie erhalten in wenigen Momenten eine Bestätigungsmail. Klicken Sie zur Aktivierung …". Erklären Sie die Notwendigkeit Ihrer Vorgehensweise. Auf der sicheren Seite sind Sie mit einem Hinweis wie "um einer Anmeldung durch Dritte vorzubeugen" oder "um die Gültigkeit Ihrer E-Mail-Adresse zu verifizieren".

2. Handlungsanweisung für den Nutzer

Informieren Sie den Nutzer gleich im Anschluss an die Anmeldung durch eine Landing Page, dass er zeitnah sein E-Mail-Postfach aufsuchen und das Abonnement aktivieren kann. Idealerweise filtern Sie hierbei anhand des Domänenteils der E-Mail-Adresse (Adressinformation nach dem @-Zeichen), welcher E-Mail-Dienst genutzt wird. Dadurch können Sie einen Direkt-Link zu dem jeweiligen Internet Service Provider oder Webmailer anbieten. Nutzt der neue Kontakt beispielsweise eine GMX-Adresse, so führt der entsprechende Link auf die Login-Seite von www.gmx.de. Der begleitende Call-to-Action könnte lauten: "Bestätigen Sie Ihre Anmeldung gleich in Ihrem persönlichen E-Mail-Postfach".

3. Adressbucheintrag unterstützen

Bitten Sie den Nutzer, Ihre Versandadresse bereits vorab in sein persönliches Adressbuch oder in seine Liste sicherer Sender zu speichern. Wichtig ist hierbei, dass Sie den Benefit klar darstellen ("Um sicher zu gehen, dass Sie den bestellten Newsletter auch erhalten …"). Im Idealfall bieten Sie auch einen Link an, der eine Anleitung für Adressbucheinträge bei wichtigen E-Mail-Diensten gibt. Sie können auch eine so genannte vCard senden. Mit dieser elektronischen Visitenkarte kann der Nutzer Ihre Adressbuchinformation bei bestimmten E-Mail-Diensten einfach und schnell ablegen.

4. Auf mögliche Verzögerungen hinweisen

Optimal sind kurzfristig zugestellte Bestätigungsmails. Sorgen Sie dennoch eventuellen Verzögerungen bei der Zustellbarkeit vor. Hier hilft ein Hinweis an den Nutzer, dass die Bestätigungsmail ihn unter Umständen erst in einigen Minuten erreicht.

5. Warnung vor einer etwaigen Filterung

Immer wieder werden E-Mails von Anti-Spam-Programmen oder E-Mail-Diensten irrtümlich gefiltert. Diese Gefahr ist für eine Bestätigungsmail besonders hoch, da es sich meist um einen neuen und bislang unbekannten Sender handelt. Geben Sie deshalb einen Hinweis, dass Ihre Bestätigungsmail eventuell in einen Spam-, Junk- oder vergleichbaren Ordner einsortiert wurde.

6. Bestätigungsmail erneut senden

Bieten Sie dem Nutzer an, dass Sie die Bestätigungsmail bei Bedarf erneut senden. Denkbar ist dieses Angebot für den Fall, dass die Bestätigungsmail nach wenigen Minuten noch nicht eingetroffen ist oder diese für den Nutzer nicht gleich auffindbar ist.

7. Bieten Sie Kontaktmöglichkeiten

Platzieren Sie an prominenter Stelle Kontakt- und Feedbackmöglichkeiten. Damit kann der Nutzer bei unvorhersehbaren Problemen auf Sie zukommen. Anbieten können Sie eine spezielle E-Mail-Adresse, eine kostenfreie Rufnummer, einen Chat-Kanal oder unter Umständen auch einen "Klappt nicht"-Button. Sofern möglich und erwünscht, können Sie für Rückfragen auch einen Ansprechpartner mit persönlichen Kontaktdaten anbieten.

8. Aktivierender Betreff und vertraute Versandadresse

Wichtig ist auch, dass Ihre Bestätigungsmail einen aussagekräftigen Betreff enthält. Optimal ist eine Handlungsaufforderung wie "Bestätigen Sie bitte die E-Mail-Adresse …". Nutzer sichten zunächst meist nur die Versandadresse. Deshalb ist in diesem Bereich ein hoher Wiedererkennungseffekt und gleich bleibender Name besonders wichtig. Für Ihre Bestätigungsmail sollten Sie eine noreply@-Adresse unbedingt vermeiden. Denn: E-Mail-Marketing heißt Dialog und die Kommunikation sollte jederzeit in beide Richtungen möglich sein.

9. Aktivierungslink als Bestätigung

Für die Bestätigung durch den Nutzer ist ein zu klickender Aktivierungslink der Bestätigung durch eine leere Antwortmail vorzuziehen. Diese Klick-Variante ist "gelernt", einfach durchzuführen und kaum fehlerbehaftet. Stellen Sie bei dem Aktivierungslink sicher, dass dieser nicht zu lang ist. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Zeile mit dem Aktivierungslink in der E-Mail umgebrochen wird und dieser nicht mehr funktioniert. Geben Sie dennoch sicherheitshalber einen entsprechenden Hinweis "Kopieren Sie bitte die URL in die Adresszeile Ihres Browsers, sofern der Aktivierungslink nicht funktionieren sollte.".

10. Im Vorschaufenster sichtbarer Aktivierungslink

Nutzen Sie das Vorschaufenster für ein erfolgreiches Double Opt-In durch den Nutzer. Der Aktivierungslink sollte deshalb in der Bestätigungsmail in Header-Nähe und gut sichtbar platziert werden.


[Quelle: optivo]
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