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News, 03.09.2014
E-Commerce-Statistik
Mehr als jeder zweite Deutsche shoppt im Internet
Immer mehr Menschen in Deutschland kaufen online ein: Seit 2008 hat sich die Zahl der Online-Shopper um fast ein Drittel erhöht, zeigt eine statistische Erhebung.
Bemerkenswert: Auch Arzneimittel und Lebensmittel werden immer häufiger im Internet bestellt - mehr sogar als Aktien und Versicherung.
Bemerkenswert: Auch Arzneimittel und Lebensmittel werden immer häufiger im Internet bestellt - mehr sogar als Aktien und Versicherung.
Der Online-Einkauf wird in Deutschland immer mehr zur Selbstverständlichkeit: Im Jahr 2013 haben in Deutschland rund 45 Millionen Menschen über das Internet Waren oder Dienstleistungen bestellt. Das entspricht rund 76 Prozent der Internetnutzer ab 10 Jahren. Das geht aus einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes der statistischen Erhebung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in deutschen Privathaushalten hervor. Damit hat sich die Zahl der Online-Shopper in Deutschland binnen von fünf Jahren um rund 30 Prozent erhöht: 2008 hatten erst rund 35 Millionen Bundesbürger Produkte oder Sonstiges im Internet bezogen.

Mehr als jeder Siebte kaufte online Lebensmittel

Besonders beliebt bei deutschen Online-Shoppern waren Kleidung und Sportartikel: 65 Prozent der Deutschen, die im letzten Jahr im Netz was orderten, griffen hier im Online-Handel zu. Ebenfalls ganz oben auf den Online-Einkaufslisten standen Bücher, Zeitungen und Magazine (51 %), Gebrauchsgüter wie etwa Möbel, Spielzeug und Geschirr (50 %), Reise- und Urlaubsunterkünftige (46 %), Eintrittskarten für Veranstaltungen (43 %) sowie Filme und Musik (40 %). Vergleichsweise gern im Netz bestellt wurden auch Elektroartikel wie Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik (35 %) oder auch Dienstleistungen im Bereich Verkehr wie Fahrkarten oder Mietwägen (33 %).

Auch Arzneimittel werden immer häufiger im Internet bestellt: Hier griffen im vergangenen Jahr fast drei von zehn befragten Online-Konsumenten (28 %) zum Einkauf auf das Internet zurück. Jeweils rund ein Viertel aller Deutschen, die 2013 E-Commerce betrieben, orderte im Netz zudem Computer-Software (27 %), IT-Geräte und Computer-Zubehör (25 %) und Telekommunikationsdienstleistungen wie DSL- und Handy-Verträge (24 %), und jeder Fünfte bezog per Internet Computer- oder Videospiele (20 %).

Immerhin gut jeder Siebte (15 %) erwarb im Internet auch Nahrungsmittel. Damit hat der Lebensmittelhandel den Finanzbereich in Sachen E-Commerce in Deutschland mittlerweile überflügelt: Aktien, Versicherungen und sonstige Finanzdienstleistungen erwarben im vergangenen Jahr nur 11 Prozent. Auf E-Learning-Angebote griffen sechs Prozent der deutschen Online-Konsumenten zu.
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