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News, 20.05.2010
E-Commerce
Online-Einkauf wird immer mehr zur Selbstverständlichkeit
Der Online-Handel erfreut sich bei den Deutschen weiter steigender Beliebtheit: Seit Ende 2008 hat sich die Zahl der Online-Shopper in Deutschland um 10 Prozent erhöht, teilte der BITKOM mit. Zugleich gewinnen elektronische Bezahlverfahren beim Online-Einkauf immer stärker an Bedeutung.
Unterhaltungselektronik, Kleidung, Bücher, DVDs und Reisen – Dienste oder Waren online zu bestellen, wird in Deutschland bei Verbrauchern immer populärer. 60 Prozent der deutschen Bundesbürger haben dies bereits im Internet getan. Das geht aus dem aktuellen Webmonitor des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) hervor, für den das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag des BITKOM repräsentativ 1.001 Personen ab 14 Jahren befragt hat. Ende 2008 hatte erst jeder zweite Deutsche angegeben, schon einen Online-Einkauf getätigt zu haben.

„Das Internet bietet einen bequemen Weg einzukaufen, häufig sind die Preise niedriger, die Rückgaberechte verbraucherfreundlicher“, erklärte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. Entsprechend sei der Online-Shop, nicht zuletzt Dank spezieller Bezahlverfahren, für viele eine vollwertige Alternative gegenüber dem niedergelassenen Händler.

Electronic Payment auf dem Vormarsch


Wenn es bei Online-Shopping-Touren ans Bezahlen geht, stellt die Rechnung nach wie vor das meist genutzte Bezahlverfahren dar. Mehr als vier von zehn befragten Deutschen (41%) haben diesen Weg beim Online-Einkauf schon einmal genutzt. Weitere 36 Prozent bezahlten im Internet bestellte Waren per Vorkasse und mehr als jeder fünfte Deutsche erteilte bereits eine Einzugsermächtigung (22%).

Allerdings erfreuen sich elektronische Verfahren der Bezahlung beispielsweise über Paypal, T-Pay oder Click and Buy immer größerer Beliebtheit. Rund jeder sechste Deutsche (17%) hat bereits nach eigener Auskunft über diesen Weg bezahlt. Damit hat sich der Anteil der Deutschen, die bei Internet-Einkäufen solche Online-Bezahlverfahren nutzen, binnen gut eines Jahres um rund 50 Prozent erhöht (Ende 2008: 11%). Am beliebtesten sind intergestützte Zahlverfahren bei den 30- bis 40-Jährigen, von denen inzwischen 29 Prozent bei mindestens einem dieser Systeme registriert sind.

„Sensible Daten wie Bankverbindung oder Kreditkartennummer müssen nicht bei jeder einzelnen Transaktion übermittelt werden, da die Kunden beim Anbieter ein Konto führen. Außerdem funktioniert die Abwicklung der Bezahlvorgänge vergleichsweise schnell und einfach“, so der BITKOM zu den Vorteilen solcher Online-Bezahlverfahren.

Demgegenüber eher ein Auslaufmodell ist das Bezahlen per Nachnahme: Lediglich 16 Prozent der Bundesbürger haben sich für diese Form der Zahlung schon einmal entschieden. Schlusslicht bei den im Rahmen von Online-Einkäufen gewählten Bezahlverfahren ist die Kreditkarte. Sie nutzten bislang erst 15 Prozent der Deutschen bei einer Shopping-Tour im Netz.

[Quelle: BITKOM]
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