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News, 10.10.2013
E-Commerce-Boom
Deutschland beim Online-Shopping in EU mit an der Spitze
Deutsche kaufen deutlich häufiger im Internet ein als der Durchschnitt der Verbraucher in der Europäischen Union (EU), zeigt eine Eurostat-Erhebung. Spitzenreiter beim E-Commerce ist Norwegen.
Beliebteste Form des Bezahlens beim Online-Shopping ist der Kauf auf Rechnung (58 %). Dahinter folgen Bezahldienste und die Lastschrift (52 % bzw. 46 %).
Beliebteste Form des Bezahlens beim Online-Shopping ist der Kauf auf Rechnung (58 %). Dahinter folgen Bezahldienste und die Lastschrift (52 % bzw. 46 %).
Wie der Hightech-Branchenverband BITKOM auf Basis aktueller Zahlen der Europäischen Statistikbehörde Eurostat berichtet, kaufen mittlerweile rund zwei Drittel der Bevölkerung in Deutschland im Alter zwischen 16 und 74 Jahren online ein (65 %). Damit ist das Online-Shopping bei Verbrauchern in Deutschland deutlich weiter verbreitet als in den meisten anderen Ländern in Europa: EU-weit lag der Anteil der Verbraucher, die das Internet bereits für Online-Käufe nutzten, im September gerade mal bei 45 Prozent. Noch vor fünf Jahren lag der Online-Shopper-Anteil hierzulande allerdings auf einem ähnlich niedrigen Niveau: 2008 bestellte erst gut jeder zweite Deutsche Waren und Leistungen wie Reisen oder Kinokarten online (53 %; EU: 32 %).

„„Online-Shopping steht in Deutschland in der Tradition des erfolgreichen Versandhandels mit seiner international herausragenden Logistik, kurzen Lieferzeiten und einem hohen Verbraucherschutz“, erklärte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf die immer größere Lust am Online-Einkauf. „Außerdem gelten in Deutschland sehr verbraucherfreundliche Gesetze für den Umtausch der bestellten Waren. Sie können innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurückgegeben werden.“

Blickt man auf den EU-Vergleich gibt es zwischen Nord- und Westeuropa einerseits und dem Rest Europas eine digitale Kluft. Vorreiter in Sachen E-Commerce sind der Erhebung nach die Länder Nordeuropas, allen voran der Spitzenreiter Norwegen: Hier kaufen aktuell sogar bereits drei Viertel der Verbraucher online ein (76 %). Dahinter folgen Schweden (74 %), Großbritannien und Dänemark (jeweils 73 %). Auf Platz 5 folgt Luxemburg (68 %) – knapp vor Deutschland, das sich mit Finnland und den Niederlanden Rang 6 teilt. In den Ländern Süd- und Osteuropas nutzen bislang deutlich weniger Verbraucher die Möglichkeit zum Online-Einkauf. Schlusslicht beim privaten E-Commerce ist aktuell Rumänien: Hier liegt Online-Shopper-Anteil erst bei fünf Prozent. Aber auch das volkwirtschaftlich zur Spitzengruppe zählende Italien hinkt mit 17 Prozent weit hinterher. Etwas besser sieht es Spanien aus, wobei auch hier mit 31 Prozent erst eine Minderheit das Internet für Käufe nutzt.
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