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Durch Winterreifencheck Betriebskosten sparen

(PM) Deutschland, 09.11.2015 - Die Nächte beginnen kälter zu werden und der Winter steht in den Startlöchern. Das bedeutet, dass für KMUs die Zeit gekommen ist, ihren Bestand an Winterreifen zu prüfen: So leben die Winterpneus länger und können Betriebskosten gespart werden!

1. Lauffläche kontrollieren

Die Lauffläche, die während der Fahrt mit der Straße in Kontakt kommt, ist nur postkartengroß. Von dieser sehr kleinen Fläche hängt die Sicherheit der Mitarbeiter, der Fahrkomfort und nicht zuletzt auch die Kraftstoffeinsparung ab. Die Lauffläche trägt das gesamte Fahrzeuggewicht und federt bei Hindernissen auf der Straße ab. Daher sollten Unternehmen sicherstellen, dass die Reifen nicht nur richtig gewählt, sondern auch regelmäßig gewartet werden. Reifendirekt.de berichtet, dass die Sicherheit der Fahrzeuge aufgrund geringer oder fehlender Wartung in Europa deutlich abnimmt (www.reifendirekt.de/RDNews3634.html). Das ist das Ergebnis aus über 28.000 kostenlos durchgeführten Reifenchecks des Unternehmens. So waren 78 Prozent der untersuchten Fahrzeuge mit zu geringem Luftdruck unterwegs und bei 25 Prozent der Fahrzeuge lag die Profiltiefe unterhalb des gesetzlichen Grenzwerts.

2. Profiltiefe und Abnutzung des Reifens

Die Profiltiefe der Reifen sollten regelmäßig geprüft werden – ein Reifenwechsel wird fällig, bevor die Reifen auf 1,6 mm Profiltiefe abgenutzt sind. Experten empfehlen bei Winterreifen einen Wechsel bereits bei 4 mm. Einige Reifenhersteller statten ihre Reifen mit Indikatoren aus, die die Profilabnutzung anzeigen. Von der Profiltiefe ist die Mobilität und Sicherheit der Angestellten abhängig, denn Profilrillen nehmen das Wasser auf und leiten es ab. Je mehr Profil vorhanden ist, desto mehr Wasser kann vom Reifen aufgenommen werden – das reduziert die Gefahr des Aquaplaning. Gutes Profil hat mehr Grip und wirkt sich so positiv auf den erforderlichen Bremsweg aus. Tipp: Unternehmer sollten den Fuhrparkverantwortlichen anhalten, das Profil aller Fahrzeuge mindestens alle zwei Monate zu kontrollieren.

3. Reifendruck

Nur mit dem richtigen Fülldruck behalten Fahrer die Kontrolle über ihr Kraftfahrzeug. Außerdem schützt ein optimaler Reifenfülldruck vor vorzeitigem Verschleiß und somit vor irreversiblen Schäden. Die Ursachen, warum der Reifendruck sinken kann, sind vielfältig: Kleinere Perforationen, sinkende Außentemperaturen oder auch ein natürliches Entweichen durch die Gummimischung. Einmal im Monat sowie vor längeren Fahrten sollte der Reifenfülldruck am kalten Reifen kontrolliert werden.

4. Reifen auswuchten

Das Auswuchten der Reifen eliminiert Vibrationen und vermeidet somit eine vorzeitige Alterung. Darüber hinaus werden das Lenksystem, die Aufhängung und die Lager des Kfzs geschützt. Wurde ein Reifen gewechselt, ein Ausgleichsgewicht entfernt oder verschoben oder beim Reifenneukauf sollten die Räder neu ausgewuchtet werden.

5. Einstellung der Spur

Für einen Laien ist es so gut wie unmöglich festzustellen, ob die Achsen und Räder des Kraftfahrzeugs richtig ausgerichtet sind. Eine falsch eingestellte Achsgeometrie verschlechtert die Straßenlage und die Sicherheit. Wurde über eine Kante oder durch ein Schlagloch gefahren oder sind ungleichmäßige Reifenabnutzungen erkennbar, sollte die Werkstatt aufgesucht und die Spur untersucht werden.

6. Neue und wenig abgenutzte Reifen auf Hinterachse

Neu gekaufte Reifen oder wenig abgefahrene Reifen sollten immer auf die Hinterachse montiert werden, um eine bessere Kontrolle in engen Kurven oder bei Notbremsungen zu haben.

Übrigens: 2010 war das Jahr mit dem größten Umsatz in Deutschland mit Winterreifen für Personenkraftwagen - rund 27,4 Millionen Reifen wurden abgesetzt (Quelle: de.statista.com/statistik/daten/studie/223859/umfrage/absatz-von-pkw-winterreifen-im-reifenersatzgeschaeft-in-deutschland/). Seitdem sinkt der Absatz kontinuierlich. Experten machen hierfür die Wirtschaftskrise verantwortlich.

7. Reifenreparaturen

Reparaturen an Reifen dürfen ausschließlich von Reifenfachbetrieben durchgeführt werden. Denn der Fachmann gewährleistet die Einhaltung sämtlicher Vorschriften zur Montage und Demontage, zum Auswuchten und Befüllen des Reifens und gewährleistet die Einhaltung der Hersteller-Vorschriften und der gesetzlichen Bestimmungen.

8. Lebensdauer

Wie lange ein Reifen lebt, ist von vielen Faktoren abhängig. Reifen, die älter als fünf Jahre sind, sollten von einem Experten untersucht werden – spätestens nach sechs Jahren steht ein Austausch auch dann an, wenn noch nicht die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe erreicht wurde.
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Frau Susanne Kindor-d'Unienville
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