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News, 07.02.2012
Steigende Auslandsnachfrage
Drittländer beflügeln Auftragseingang in der Industrie
Ein Nachfrageschub aus dem außereuropäischen Ausland hat der deutschen Industrie im Dezember ein deutliches Auftragsplus beschert. Vor allem bei den Herstellern von Investitionsgütern zogen die Auftragseingänge deutlich an.
Vor allem Investitionsgüter wurden im Dezember wieder deutlich stärker nachfragt.
Vor allem Investitionsgüter wurden im Dezember wieder deutlich stärker nachfragt.

Der Auftragseingang in der deutschen Industrie zeigt leise Zeichen der Belebung. Vorläufigen Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zufolge stiegen die Auftragseingänge im Dezember gegenüber November preis-, kalender- und saisonbereinigt um 1,7 Prozent. Im November hatte die Industrie noch einen Rückgang der Bestellungen um 4,9 Prozent verzeichnet. Verantwortlich für das Orderplus war eine deutliche Zunahme der Auslandsnachfrage um 4,3 Prozent. Auftragsmotor waren hier die nicht Nicht-Eurozone-Länder, aus denen im Dezember 12,3 Prozent mehr Orders eingingen als im November, während sich die Auftragseingänge aus der Eurozone binnen Monatsfrist um 6,8 Prozent verringerten. Aus dem Inland kamen ebenfalls weniger Bestellungen. Hier verzeichnete die deutsche Industrie auf Monatssicht einen Nachfragerückgang um 1,2 Prozent.

Getragen wurde das Auftragsplus vor allem von einem Nachfrageschub in der Investitionsgüterindustrie, die einen Anstieg der Auftragseingänge um 2,8 Prozent verzeichnete. In der Konsumgüterindustrie erhöhte sich der Auftragseingang ebenfalls deutlich um 1,4 Prozent. Die Nachfrage nach Vorleistungsgütern blieb im Dezember dagegen auf Monatssicht konstant.

Schwächephase könnte bald beendet sein

Auf Zweimonatssicht hat sich die Industrienachfrage jedoch deutlich abgeschwächt. So gingen die Auftragseingänge im Zeitraum November/Dezember gegenüber September/Oktober um 1,7 Prozent zurück, wobei sich die Auslandsnachfrage um 2,1 Prozent und die Orders aus dem Inland um 1,2 Prozent verringerten. Am stärksten ließ die Bestelldynamik bei Vorleistungs- und Investitionsgütern nach, wo auf Zweimonatssicht ein Auftragsrückgang von 2,0 bzw. 1,6 Prozent zu Buche stand. In der Konsumgüterindustrie nahm die Nachfrage im selben Zeitraum dagegen nur leicht um 0,4 Prozent ab.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnete die Industrie in den letzten beiden Monaten einen Rückgang der Bestellungen um 2,2 Prozent. Das gesamte vierte Quartal betreffend stand bei den Auftragseingängen im Vergleich zum Vorquartal ein Rückgang um 1,4 Prozent zu Buche. „Die Aussichten für die Industrieproduktion bleiben daher vorerst verhalten. Gleichwohl deutet die weitere Aufhellung der Stimmung der Unternehmen zu Beginn dieses Jahres auf ein sich abzeichnendes Ende der Schwächephase hin“, so das Bundeswirtschaftsministerium in seinem Bericht.

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