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News, 10.11.2017
Ausfuhren bleiben auf Rekordkurs
Dritt- und Euroländer kurbeln deutsche Exporte weiter an
Die deutschen Exporte haben im September die Rekordjagd fortgesetzt. Vor allem die Exporte in die Drittländer legten kräftig zu. Aber auch die Ausfuhren in den Euroraum zogen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich an.
Die deutsche Exportwirtschaft läuft weiter bestens: Produkte "made in germany" sind weltweit gefragt wie nie.
Die deutsche Exportwirtschaft läuft weiter bestens: Produkte "made in germany" sind weltweit gefragt wie nie.

Der deutsche Exportmotor läuft weiter wie geschmiert. Im September führte die deutsche Wirtschaft Waren im Wert von 110,4 Milliarden Euro aus. Das ist im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Ausfuhrplus von 4,6 Prozent. Gegenüber August, als die Exporte kräftig um 2,0 Prozent angezogen hatten, schwächte sich die Ausfuhrdynamik kalender- und saisonbereinigt zwar etwas ab (- 0,4 %), die ersten neun Monate betrachtet, steuern die Exporte aber weiter mit einem Zuwachs um 6,3 Prozent 2017 auf einen neues Allzeithoch hin.  "Die Zwischenbilanz für den deutschen Außenhandel fällt nach drei Quartalen ausgesprochen positiv aus“, so Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA).

Deutliche Exportzuwächse in den Drittländern

Knapp 60 Prozent der deutschen Exporte gingen im September in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). Hier setzte die deutsche Wirtschaft Waren im Wert 65,0 Milliarden Euro ab.  Das ist im Vorjahresvergleich ein Zuwachs um 3,3 Prozent. Die Ausfuhren in die Euroländer überstiegen im September mit einem Warenwert von 40,8 Milliarden Euro das Niveau des Vorjahresmonats sogar um 4,2 Prozent. In die EU-Mitgliedsstaaten außerhalb der Eurozone gingen Waren im Wert von 24,2 Milliarden Euro. Hier beliefen sich die Exportzuwächse binnen Jahresfrist auf 1,7 Prozent. Das stärkste Ausfuhrplus verzeichnete die deutsche Wirtschaft in den Nicht-EU-Ländern, den sogenannten Drittstaaten. Hier legten die Exporte gegenüber September 2016 um 6,5 Prozent auf 45,4 Milliarden Euro zu.

Die deutschen Importe summierten sich im September auf einen Warenwert von 86,3 Milliarden Euro. Sie überstiegen das Vorjahresniveau um 5,5 Prozent und legten damit stärker zu als die Exporte. Auch hier war die Dynamik schwächer als im August (- 1,0 %). Die meisten Einfuhren bezogen deutsche Unternehmen aus den EU-Mitgliedsstaaten. Aus ihnen erhöhten sich die Warenlieferungen binnen Jahresfrist um 4,7 Prozent auf 57,6 Milliarden Euro. Die Importe aus den Nicht-Euroländern der EU überstiegen das Vorjahresniveau sogar um 6,8 % (19,5 Mrd. Euro; Eurozone: + 3,7 % auf 38,1 Mrd. Euro). Die Warenlieferungen aus den Drittstaaten beliefen sich auf 28,7 Milliarden Euro. Sie erhöhten sich gegenüber 2016 sogar um 7,1 Prozent.

Die Außenhandelsbilanz schloss im September mit einem Saldo von 24,1 Milliarden Euro ab. Damit fiel der Außenhandelsbilanzüberschuss nur geringfügig höher als im Vorjahresmonat aus (September 2016: + 23,7 Mrd. Euro).

cs/Destatis/BGA; Bild: BettinaF / pixelio.de

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