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Draghi verweist auf die vergangenen Erfolge der EZB-Geldpolitik und warnt vor der Zukunft

(PM) Las Palmas, 16.02.2016 - 50% des BiB-Wachstums der Euro-Zone sind der umsichtigen EZB-Geldpolitik zu verdanken, der Rest ist hauptsächlich dem fallenden Öl- bzw. Energiepreisverfall geschuldet, so EZB-Chef Draghi am Montag in der Fragerunde vor dem Währungs- und Wirtschaftsausschuss der Europäischen Union in Brüssel. „Die Geldpolitik der EZB war das einzige stimulierende Instrument in Europa!“. Ein verstecktes, aber durchaus vernichtendes Urteil zur derzeitigen inhomogenen und teilweise desaströsen Haushaltspolitik der einzelnen EU-Mitgliedsländer.

Draghi ermunterte die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten, ihren haushaltspolitischen Spielraum – falls vorhanden – unter Berücksichtigung der vorgegebenen Stabilitäts- und Wachstumskriterien auch voll auszunutzen. Europa braucht Wachstum, Investitionen die beim Bürger ankommen, ein stabiles Bankensystem und nahezu 2% Inflationsrate, um weiter erfolgreich bestehen zu können.

Die Euro-Zone unterliegt momentan großen Herausforderungen weil sich u.a. die Wirtschaft Chinas seit Juni/Juli 2015 vermehrt im Rückwärtsgang befindet. Und Zitat: „ Die Prognosen für China sehen schlecht aus...!!!“. Dieser Umstand führte und wird auch weiterhin zur Zurückhaltung bei Investitionen in den Euro-Raum führen. Unsicherheiten, was die Stärke der Erholung bei den Schwellenländer anbelangt, geben nunmehr auch Anlass zur wachsenden Besorgnis. Die dort vermehrt auftretenden strukturellen Probleme verlangsamen deren Wirtschaftswachstum nun ebenfalls offensichtlich.

Die EZB werde aber auch weiterhin alles dafür tun um die Euro-Zone widerstandsfähiger aufzustellen bzw. widerstandsfähig zu halten, so Draghi weiter. Er steht fest zum Ziel: „Wir streben eine Inflationsrate nahe bei 2%“ für die die Euro-Zone an. Muss aber im Nachsatz zugeben, dass dieses äußerst wichtige geldpolitische Ziel nicht in 2017 erreicht werden wird, so wie eigentlich angestrebt. „Das liegt in weiterer Zukunft als 2017!!!, ... fallender Ölpreis ist der Grund“.

Für das Gesamtjahr 2016 rechnet die EZB mit einer Inflationsrate von 1% für die Euro-Zone. Auf alle Fälle steht er weiterhin zu seinem Wort, notfalls im März 2016 die laufenden Ankaufprogramme der EZB nochmals so flexibel anzupassen – meint zu lockern - dass die große Hoffnung 1% Inflation für 2016 in Reichweite bleibt.

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