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News, 05.02.2009
Direktwerbung
Jeder dritte Werbetreibende setzt auf Werbung per Post
Immer mehr deutsche Unternehmen versenden Werbung mit der Post. Die Hälfte der Gesamtausgaben für postalische Direktwerbung, im Fachjargon als Direct Mail bezeichnet, entfiel dabei 2008 laut einer aktuellen Nielsen-Studie auf große Unternehmen. Spitzenreiter bei den Werbesendungstypen bleibt demnach weiterhin der Werbebrief.
Im Jahr 2008 versandten 35,9 Prozent der deutschen Werbungtreibenden bzw.  16.739 Unternehmen Werbung auf dem Postweg. Knapp zwei Drittel davon (10.529 Unternehmen) setzen dabei im letzten Jahr ausschließlich auf postalische Werbesendungen per Post. Die Gesamtausgaben für so genannte Direct Mails beliefen sich 2008 in Deutschland auf 3,6 Milliarden Euro. Damit kam das Direct Mail auf einen Mediamix-Anteil von 13,8 Prozent und markierte die viertstärkste Ausgabenposition im deutschen Bruttowerbemarkt. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie „Nielsen Direct Mail Statusbericht 2008“, im Rahmen derer The Nielsen Company Entwicklungen und Trends im Direct Mail-Werbemarkt des vergangenen Jahres analysiert hat.

Obwohl Nielsen zufolge auch immer mehr kleinere und mittlere Unternehmen auf postalische Werbung für ihre Kommunikationsmaßnahmen setzen, entfällt das Gros der Direct Mail-Werbeaufwendungen weiterhin auf Großunternehmen: mehr als 47 Prozent der Ausgaben stammen aus Unternehmen, die über 25 Millionen Euro an Werbeaufwendungen investierten, jedoch nur ein Prozent aller Direct Mail-Nutzer repräsentieren. Dabei investierten die zehn größten Werbungtreibenden im Medium Direct Mail 2008 zusammen 739 Millionen Euro an Werbeaufwendungen und erzeugten damit über ein Fünftel (20,5 Prozent) des gesamten Direct Mail-Werbedrucks – allen voran der Quelle Versand, der mit Aufwendung in Höhe von 128 Millionen Euro insgesamt 87,3 Prozent seines Mediabudgets für Werbung per Direct Mail einsetzte.

Werbebrief bleibt weiter Nr.1

Adressierte Werbesendungen sind weiter das mit Abstand stärkste Medium. Demnach entfielen im letzten Jahr auf adressierte Werbung gut 2,2 Milliarden Euro und damit rund zwei Drittel des gesamten Direct Mail-Etats. In unadressierte Direct Mail-Kampagnen investierten deutschen Unternehmen 1,3 Milliarden Euro, in teiladressierte Werbesendungen nurmehr 79 Millionen Euro.
Im Hinblick auf die präferierten Werbesendungstypen liegt auch weiterhin der Werbebrief ganz vorn, der im Direct Mail-Bereich ein gutes Drittel der Gesamtausgaben (36,7%) auf sich verbuchte. Dahinter folgten Kataloge (27%), Prospekte (26,8%), Wurfzettel und Flyer (8,4%) sowie Werbepostkarten (1,1 Prozent). Im Bundesdurchschnitt investierten deutschen Unternehmen im Jahr 2008 in den Versand von Direct Mails dabei pro Haushalt 91 Euro.

Weitere Informationen zum „Nielsen Direct Mail Statusbericht 2008“ oder die vollständige Studie können kostenlos auf der Internetseite des Medien- und Werbeforschungsunternehmens (www.nielsen.de) oder unter NMRStudien@nielsen.com bestellt werden.

Quelle: The Nielsen Company

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