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News, 28.10.2011
Digitaler Bildungsmarkt
E-Learning-Markt legt kräftig zu
Die E-Learning-Branche in Deutschland hat nach einer Branchenauswertung des MMB-Instituts im letzten Jahr erneut ein Umsatzwachstum von über fünf Prozent erzielt.
Fast zwei Drittel der erwirtschafteten E-Learning-Umsätze entfielen auf das Erstellen digitaler Lerninhalte und den Software-Verkauf.
Fast zwei Drittel der erwirtschafteten E-Learning-Umsätze entfielen auf das Erstellen digitaler Lerninhalte und den Software-Verkauf.
Der deutsche E-Learning-Markt wächst weiter stärker als die deutsche Wirtschaft insgesamt. Das zeigen die Ergebnisse des MMB-Branchenmonitors zur Entwicklung der E-Learning-Wirtschaft in Deutschland, für den das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung quantitative und qualitative Eckdaten von 37 führenden E-Learning-Dienstleistern erfasst, verglichen und hochgerechnet hat. Danach belief sich der Gesamtumsatz der insgesamt geschätzt rund 250 Unternehmen der deutschen E-Learning-Branche im Jahr 2010 auf hochgerechnet etwa 348 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Umsatzplus von 5,1 Prozent. 2009  waren die Umsätze der deutschen E-Learning-Wirtschaft um 5,3 Prozent und im Jahr davor sogar um 17,1 Prozent gestiegen. Die Zahl der im E-Learning-Markt erwerbstätigen Personen legte ebenfalls weiter zu. So waren im vergangenen Jahr in den etwa 250 E-Learning-Unternehmen insgesamt rund 5.000 Arbeitnehmer beschäftigt und damit 0,9 Prozent mehr als im Jahr 2009. Die Zahl der Freiberufler erhöhte sich mit gut 2.000 in dieser Branche tätigen Personen 2010 sogar um 15,9 Prozent.

Hauptumsatzfelder: Projektgeschäft und E-Learning-Tools


Umsatzstärkstes Geschäftsfeld im deutschen E-Learning-Markt war im vergangenen Jahr erneut die „Erstellung von digitalen Lerninhalten“. Laut Branchenmonitor entfielen 35,1 Prozent der Umsätze der befragten Unternehmen auf diesen Bereich. Zweitwichtigste Segment war der Verkauf bzw. die Vermietung von E-Learning-Tools mit einem Umsatzanteil von 28,3 Prozent. Damit hat sich der Stellenwert der beiden Umsatzsäulen leicht verschoben: 2009 waren Umsatzanteile dieser beiden Geschäftsfelder am Gesamtumsatz noch fast gleichauf gelegen (Medienerstellung: 33,0%; E-Tool-Verkauf/Vermietung: 32,4%). Auf dem dritten Platz, bereits mit großem Abstand, rangierte das „Anbieten von digitalen Lerninhalten und E-Learning-Kursen (2010: 12,8%; 2009: 12,3%), fast gleichauf gefolgt von E-Learning-Beratungsleistungen (2010: 12,6%; 2009: 11,2%). Die restlichen Umsatzanteile entfielen auf „Anpassungsleistungen für Inhalte und Software“ (2010:6,6%; 2009:6,5%), sonstige Dienstleistungen wie etwa Usability-Tests oder Trainings für E-Learing-Software (2010:3,2%; 2009: 2,8%) sowie auf den Verkauf von E-Learning und Wissensmanagement-Hardware (2010: 1,1%; 2009: 1,9%).

Die vollständigen Ergebnisse des „MMB-Branchenmonitor“ inklusive einem Überblick zu den Top-30 E-Learning-Unternehmen in Deutschland sowie themenspezifischen Rankings stehen kostenlos zum Download zur Verfügung.
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