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News, 17.11.2009
Digitale Bescherung
Hightech-Produkte so günstig wie nie
Der Hightech-Einzelhandel rüstet sich fürs Jahresendgeschäft: Die Preise für Hightech-Produkte wie beispielsweise Notebooks, DVD-Player und Flachbildfernseher sind niedriger als je zuvor. Dabei zeigt eine aktuelle Untersuchung, dass der stationäre Handel preislich durchaus mit dem Online-Handel konkurrieren kann.
Nach einer jüngsten Erhebung des Meinungsforschungsinstitutes Forsa planen 29 Millionen Bundesbürger und somit 40 Prozent der Deutschen über 14 Jahren zu Weihnachten sich selbst oder anderen Hightech-Produkte zu schenken. Die Einkaufslaune dürfte bei so manchem dahingehend noch beflügelt werden, denn Elektronikprodukte sind so günstig wie noch nie. So kosten beispielsweise hoch auflösende DVD-Player derzeit fast ein Drittel weniger als Ende letzten Jahres. Auch Notebooks, Flachbildfernseher und Digicams sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich günstiger geworden. Das zeigen dem BITKOM zufolge aktuelle Daten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK).

Wie aus dem Bericht des BITKOM hervorgeht, sind die Preise bei Hightech-Produkten im Verlauf des Jahres fast durch die Bank weg stark gesunken. Danach kosten Digitalkameras mit durchschnittlich 210 Euro derzeit 13 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2008. „Günstige Geräte der Einstiegsklasse sind schon für deutlich unter 100 Euro zu haben“, so der BITKOM. Bei Flachbildfernsehern und Notebooks fiel der Preisrückgang noch stärker aus: Hier sind die Durchschnittspreise im Jahr 2009 jeweils um 17 Prozent auf 720 Euro bzw. 682 Euro gefallen. Bei den kleinen, superleichten sogenannten Netbooks sank der Preis dagegen nur um acht Prozent (Durchschnittspreis: 290 Euro). Den stärksten Preisverfall verzeichnete die GfK bei hoch auflösenden DVD-Playern (Blu-ray), die mit einem Durchschnittspreis von 226 Euro sogar fast 30 Prozent weniger kosten als im Vorjahr.

„Die Preise für hochwertige Hightech-Produkte sind so niedrig wie nie zuvor“, so BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. Ursächlich für die gesunkenen Preise sei neben dem technischen Fortschritt das starke Absatzwachstum, was wiederum zu Kostenvorteilen in der Produktion führe. Als Beispiel hierfür nennt der BITKOM den Markt für hoch auflösende DVD-Player, wo sich der Absatz im Jahr 2009 auf rund 450.0000 Stück mehr als verdreifachen werde. Dass es binnen Jahresfrist zu weiteren Preisabschlägen kommt, hält Scheer jedoch für eher unwahrscheinlich. Auch empfiehlt der BITKOM-Präsident Verbrauchern, nicht nur auf den Preis zu achten, sondern auch auf Qualität, Benutzerfreundlichkeit und guten Händlerservice.

Filialhandel preislich oft gleichauf mit Online-Handel

Laut BITKOM sollten Verbraucher bei ihren Weihnachtseinkäufen die Angebote der Händler sowohl im stationären Einzelhandel als auch im Internet sorgfältig vergleichen, da sich bei den einzelnen Modellen oftmals große Preisunterschiede zeigten. Das geht aus einer vom Online-Preisvergleich guenstiger.de im Auftrag des BITKOM durchgeführten Untersuchung hervor, im Rahmen derer die Preise von 15 besonders beliebten Hightech-Produkten basierend auf den Angaben von rund 3.000 Online-Shops und 11.000 stationären Händlern verglichen wurden. Danach variierten die Preise bei der 10-Megapixel-Kamera eines japanischen Herstellers zwischen 254 Euro und 446 Euro. Bei einem Blu-ray-Player-Modell war das beste Angebot (157 Euro) im Vergleich zum teuersten Anbieter (337 Euro) sogar um mehr als die Hälfte günstiger zu haben. Den größten absoluten Preisunterschied gab es mit 409 Euro bei einem Flachbildfernseher, der zwischen 1.240 und 1.649 Euro kostete. 

Dass das Internet dabei grundsätzlich günstiger sei als der Einzelhandel, gilt Scheer zufolge aber nicht. So zeigte die Untersuchung zwar, dass die Preise für Hightech-Produkte im Internet durchschnittlich neun Prozent unter denen des stationären Einzelhandels liegen. Laut BITKOM kämen aber bei den meisten Online-Händlern noch Versandkosten hinzu. „Bei fast jedem Produkt findet sich ein Geschäft, das die meisten Online-Händler preislich unterbietet“, so der BITKOM-Präsident. Zudem könnten die Internethändler in der Regel keine persönliche Beratung durch einen Fachverkäufer bieten. Deshalb empfiehlt der BITKOM Verbrauchern, bei der Kaufentscheidung neben dem Preis und der Beratung auch die Kriterien Versandkosten, Lieferzeit, Installations- und Reparaturservice zu berücksichtigen.

[Quelle: BITKOM]
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