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Pressemitteilung

Digitale Agenda unterstützt Unternehmen bei der Bewertung von IT-Trends

Kurz vor der CeBIT wurde am 20.02.14 auf dem IKT-Forum OWL mit rund 80 Teilnehmern diskutiert, welchen IT-Trends Unternehmen besondere Beachtung schenken sollten und wie diese ihre Geschäftsprozesse beeinflussen können.
(PM) Paderborn, 20.02.2014 - Viele nützliche Lösungen für den Mittelstand kommen auf den Markt – aber nicht immer können sie eingeordnet werden. Die Veranstaltung des eBusiness-Lotsen Ostwestfalen-Lippe „IT-Trends 2014 – welche beeinflussen Ihre Geschäftsprozesse?" bot die Möglichkeit zur Diskussion und vertiefenden Fragen zu aktuellen Trendthemen wie Cloud Computing, Big Data oder Augmented Reality. Namhafte Referenten aus der Region erläuterten ausführlich aus verschiedenen Blickwinkeln, was kommt und welchen Trends Unternehmen besondere Beachtung schenken sollten, um zu bewerten, wie diese ihre Geschäftsprozesse beeinflussen können.

Mit seinem Vortrag „IT-Trends 2014 – das sagen IT-Anbieter“ stellte Ulrich Ahle, Leiter Automotive & Discrete Manufacturing bei der Atos IT Solutions and Services GmbH fest: „Das vergangene Jahr hat die Basis für spannende Entwicklungen in 2014, insbesondere für den Mittelstand gelegt. Dies bedeutet eine Menge an neuen Technologien und damit Chancen für die Unternehmen. Diese müssen einschneidende Neuerungen von temporären Trends unterscheiden und aufkommende Veränderungen mit der konkreten IT im eigenen Business einplanen.“

Eine wichtige Botschaft war, dass sich auch kleinere und mittlere Unternehmen mit ihrer eigenen IT auseinandersetzen müssen, um die neuen Trends und Lösungen für sich bewerten zu können. Hier ist es wichtig, aktiv eigene IT-Strategien zu entwickeln, um nicht von Trends überrollt zu werden. Ziel ist es, neue IT-Themen für das eigene Unternehmen frühzeitig in die bestehende IT-Infrastruktur einzuplanen und so die Auswirkungen auf Geschäftsprozesse bewerten zu können.

Christoph Plass, Mitglied des Vorstands bei der UNITY AG, betonte: „Mit neuen Modellen und Ansätzen wie Cloud Computing und Social Media wächst die IT immer mehr in die Rolle eines „Enablers“ hinein, zum Beispiel indem sie neue Geschäftsmodelle ermöglicht. So wird IT zu einem strategischen Erfolgsfaktor – und damit zur Chefsache. Vor allem mittelständischen Unternehmen sollte bewusst sein, dass eine IT-Strategie nicht losgelöst von der Geschäftsstrategie entwickelt werden darf und somit eine digitale Agenda notwendig ist.“

Einen praxisnahen Einblick wie IT Erfolgs- und Risikofaktor für ein mittelständisches Unternehmen sein kann, gab Fritz-Wilhelm Pahl Geschäftsführer der Bette GmbH & Co. KG aus Delbrück. „Für kleine und mittlere Unternehmen stellt sich auch immer die Frage nach passenden, effizienten IT-Systemen, die in einem guten Kosten-Nutzen Verhältnis stehen. Das Erfolgsgeheimnis eines mittelständischen Unternehmens sind flexible, auf den individuellen Bedarf zugeschnittene Geschäftsprozesse. Es ist jedoch kein Geheimnis, dass diese Prozesse häufig durch suboptimale IT-Systeme unterstützt werden und die vermeintlich wichtige Flexibilität häufig zu ineffizienten und kostenintensiven Abläufen führt. Hier müssen Unternehmen gut planen und überlegen, welche Lösungen in Frage kommen, damit die IT nicht zum Risikofaktor wird.“

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch der neue IT-Showroom des eBusiness-Lotsen in der Zukunftsmeile eröffnet. Auf einem großflächigen Multitouch-Display können Besucher zukünftig die "digitalen Bedürfnisse" ihres Unternehmens analysieren und existierende Softwarelösungen für Ihre Anwendungsfälle ausprobieren.

Seit Dezember 2012 gibt es den eBusiness-Lotsen Ostwestfalen-Lippe, der KMU beim Umgang mit den Herausforderungen der digitalen Welt und mit Themen wie „Auswahl von Hard- und Softwaresystemen“, „Wissensmanagement“ oder „IT-Sicherheit“ unterstützt. Er ist Begleiter in die digitale Zukunft für mittelständische Unternehmen und damit einhergehenden Fragestellungen und Herausforderungen bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen.
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