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News, 17.07.2015
Deutsche Aktienfonds Rendite-Sieger
Die lukrativsten Geldanlagen in den letzten 25 Jahren
Am 1. Juli feierte die deutsche Währungsunion ihren 25. Geburtstag. Die Postbank hat ermittelt, welche damals abgeschlossenen Geldanlagen heute welche Rendite abwerfen würden.
Am besten wären deutsche Sparer in den letzten 25 Jahren mit Aktienfonds gefahren. (Bild: panthermedia.net / Thorsten Frisch)
Am besten wären deutsche Sparer in den letzten 25 Jahren mit Aktienfonds gefahren. (Bild: panthermedia.net / Thorsten Frisch)
Als mit dem Inkrafttreten der deutsch-deutschen Währungsunion am 1. Juli 1990 die gute alte D-Mark in den neuen Bundesländern Standard-Zahlungsmittel wurde, konnten Bürger der ehemaligen DDR im Alter von 14 bis 58 Jahren bis zu 4.000 Ostmark eins zu eins in D-Mark tauschen. Ostdeutsche über 58 Jahren erhielten sogar bis 6.000 Ostmark in die starke D-Mark-Währung umgetauscht. Die Postbank hat den Jahrestag der Währungsunion zum Anlass genommen, ausgehend von einer fiktiven Geldanlage in Höhe von 4.000 D-Mark, die Wertentwicklung von verschiedenen Geldanlagen in letzten 25 Jahren zu ermitteln. Klarer Sieger im Rendite-Ranking: Aktienfonds.

Wer 1990 einen Betrag von 4.000 D-Mark (umgerechnet 2.045 €) in Aktienfonds mit deutschen Standardwerten investiert und diese bis heute nicht angetastet hätte, könnte sich heute über eine Wertzuwachs seiner Geldanlage auf mehr als 10.000 Euro freuen. Damit hätte sich sein Einsatz gut verfünffacht. „Das entspricht einer jährlichen Rendite von rund sieben Prozent“, so die Postbank. Bei internationalen Aktienfonds ergäbe sich ein ähnlich hoher Wertzuwachs. Hier würde ein Invest in gleicher Höhe heute etwa 10.000 Euro wert sein.

Rentenfonds-Anteile hätten sich im Wert dagegen nur vervierfacht. Hier würden damals investierte 4.000 D-Mark heute nur auf etwa 8.000 Euro angewachsen sein. Die bei vielen Deutschen beliebten offenen Immobilienfonds erbrächten noch deutlich weniger. Von solchen erworbene Anteile wären in diesen Tagen sogar nur etwa 6.500 Euro und damit gut das Dreifache wert. Schlusslicht mit der niedrigsten Rendite wäre, wenig überraschend,  das gute alte Sparbuch. Hier hätten sich vor 25 Jahren eingezahlte und seitdem nicht angerührte Geldbeträge bestenfalls im Schnitt verdoppelt.

„Sparer sollten sich sehr genau überlegen, wie sie ihr Geld anlegen. Auf lange Sicht sind die Renditeunterschiede je nach Anlageform erheblich“, so die Postbank. „Wer langfristig orientiert ist, bereit ein gewisses Risiko einzugehen und Kursschwankungen ertragen kann, hat mit Aktienfonds höhere Renditechancen.“

cs/Postbank
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