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Die ganzheitliche Trainerausbildung

(PM) Fellbach, 01.10.2012 - Dem Begriff „ganzheitlich“ begegnet man im Rahmen unterschiedlicher Zusammenhänge. „Ganzheitlich“ ist von dem Adjektiv „ganz“ abgeleitet, was ursprünglich „heil“, „unverletzt“ und „vollständig“ bedeutet. „Ganzheitlich“ bedeutet also die Betrachtung und die Behandlung eines Themas in seiner Ganzheit. Der Begriff beinhaltet dabei eine umfassende, weitsichtige und weitvorausschauende Berücksichtigung möglichst vieler Aspekte und Zusammenhänge. Dabei werden mehrere Ansätze hinzugezogen, um das Wesen oder die Gesamtheit einer Sache oder eines Begriffs zu erfassen und zu beschreiben.

Dies trifft auch auf den Begriff „ganzheitliche Ausbildung von Trainern“ zu. Hier kann als erstes der Aspekt des ganzheitlichen Lernens betrachten werden. Ein zweiter Aspekt betrifft die Vollständigkeit der Lehrmethoden, und ein weiterer Aspekt die Ganzheitlichkeit in Form der Vollständigkeit der Lehrinhalte einer Trainerausbildung.

Ganzheitliches Lernen bedeutet im pädagogisch-didaktischen Sinne Lernen mit „Kopf, Herz und Hand“. So formulierte es jedenfalls Pestalozzi in seiner ganzheitlichen Pädagogik. Hierbei sollen sowohl die linkshemisphärischen als auch die rechtshemisphärischen Funktionen angesprochen werden. Zum einen geht es also um die analytisch-logischen und zum anderen um die sinnlichen Wahrnehmungen, das intuitive Erfassen und die ganzheitlichen Geistestätigkeiten. Ganzheitliches Lernen ist also das Lernen mit allen Sinnen, das Lernen mit dem Verstand und das Lernen mit Gemüt und Körper.

Ähnliche Ansätze verbergen sich auch unter den Begriffen Suggestopädie und Superlearning. Hier geht um die Bereitstellung von visuellen, kinästhetischen und auditiven Reizen. Das bedeutet, dass der Trainer den Lernvorgang gehirngerecht aufbereitet bzw. den Lernvorgang ganzheitlich gestaltet.

Betrachtet man nun das Thema ganzheitliche Trainerausbildung unter dem Aspekt der Vollständigkeit der Lehrmethoden, so darf das handlungsorientierte Lernen im Rahmen der Wissensvermittlung nicht fehlen. Was heißt nun handlungsorientiertes Lernen? Wenn man davon ausgeht, dass nur 20 % an Wissen durch Hören aufgenommen werden kann, und nur 30 % durch Sehen, so wird erst durch Sehen, Hören, Diskutieren und selbsttätigem Agieren eine Aufnahmewahrscheinlichheit, d.h. ein Lernerfolg, von 90 % erreicht. Beim handlungsorientierten Lernen soll gefördert werden, dass die Trainingsteilnehmer durch Eigentätigkeit lernen. Sie sollen durch den Umgang mit Lerngegenständen eigene Erfahrungen machen und somit Wissen aus erster Hand erhalten.

Es ist somit offensichtlich, dass unterschiedliche Methoden in eine ganzheitliche Trainerausbildung einfließen müssen.
Als letzten Aspekt zum Thema ganzheitliche Trainerausbildung sei nun die Vollständigkeit der Lehrinhalte einer Trainerausbildung betrachtet. Die meisten Trainerausbildungen verfügen über die typischen Lehrinhalte wie Moderation, Präsentation oder Prozesse rund um die Seminarsteuerung, um nur einige zu nennen. Bei guten, nein erstklassigen Trainerausbildungen wird man in fachspezifischen Themen nicht alleine gelassen. und „ganzheitlich“ auf die Einsätze entsprechend dem Fachgebiet vorbereitet.
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