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Pressemitteilung

Die drei neuen Trends bei der Mitarbeitersuche

Die internationale cut-e-Konferenz markierte die neuen Trends bei der Mitarbeitersuche ++ Personalbeschaffungskosten sinken durch Online-Assessment
(PM) Hamburg, 29.11.2013 - Auf dem jährlich in Hamburg stattfindenden internationalen cut-e-Kongress präsentierten Personalfachleute von namhaften Firmen und Wissenschaftler vor rund 200 Gästen, wie Online-Assessment in Organisationen erfolgreich umgesetzt wird. Sie diskutierten, welche neuen Methoden und Tools für HR zukunftweisend sind, wie Unternehmen ihre Ziele erreichen und mit welchen Methoden sie deutlich Zeit- und Geld sparen bei der Mitarbeiter-Rekrutierung. Es referierten Personalfachleute von Unternehmen wie easyJet, Tesco, Volksfürsorge Generali, Commerzbank und O2 Telefónica sowie Wissenschaftler.

Die Konferenz identifizierte drei zukunftsweisende Trends im internationalen Recruitment:

Trend 1: Personalarbeit ist global – Internationale HR-Standards sind im Recruitment gefragt

In einer globalen Welt spielen regionale Personalbeschaffungsmaßnahmen kaum eine Rolle. Besteht ein regionaler Fachkräftemangel, so suchen Firmen gezielt über Grenzen hinweg nach geeigneten Mitarbeitern. Mit der zunehmenden Globalisierung wächst der Bedarf an konzernübergreifend gültigen Assessment-Standards, die international implementiert werden können. Personalfachleute erzielen so Qualität und Konsistenz für eine international Personalarbeit und erreichen die Unternehmensziele besser.

Weltweit tätige Konzerne stehen unter Druck, ihre Human-Resources-Politik stärker an den Erfordernissen der globalen Wirtschaft auszurichten. Die Konferenzteilnehmer O2 Telefónica und easyJet haben daher ihre Recruitment-Strategien größtenteils standardisiert und zentralisiert. Regelmäßig gelingt diesen HR-Teams, geeignete Kandidaten zu finden, von denen ein großer Teil nach erfolgreichem Assessment Center eingestellt werden kann. HR-Resourcing Managerin Ruth Spalding bei der Fluggesellschaft easyJet berichtete auf der Konferenz, man habe mit diesem einheitlich globalen und Online-basierten Ansatz für die Personaleinstellung des europäischen Kabinenpersonals und der Piloten großen Erfolg erzielt und dabei in einem Jahr rund 120.000 Euro gespart.

Trend 2: Firmen wollen in der Personalarbeit die Stärken der IT nutzen

Unternehmen erwarten heute von Personaldienstleistern einfache elektronische Schnittstellen. Exklusive Software-Kunden-Netzwerke werden von Personalabteilungen tendenziell gemieden. Dabei schätzen die Firmen das Internet: Web-basierte Stellenbewerber-Tracking- oder Prozessmanagement-Systeme ermöglichen Schnelligkeit und geografische Unabhängigkeit. Effizienz und Kostenkontrolle sind dabei die treibenden Faktoren. Die Fluggesellschaft easyJet ist ein Beispiel für die aktuellen Veränderungen in der Personalarbeit: Die Quote derjenigen Kandidaten, die das finale Assessment Center bestehen, konnte durch den Einsatz von Online-Assessment von 40 auf über 50 Prozent gesteigert werden. Aufs Jahr gesehen machte das eine Personalbeschaffungskostenersparnis von rund 120.000 Euro aus.

Auch beim Telekommunikationskonzern O2 Telefónica wurden ähnliche hohe Einsparungen erzielt, die das Unternehmen in Arbeitsstunden bezifferte. Die Leiterin der Europa-Personalarbeit, Andrea Clarkson, berichtete, man habe durch die Nutzung von Online-Assessments nur 13 Prozent der Bewerber persönlich in Vorstellungsgesprächen befragen müssen. „Bei 3.760 Bewerbern haben wir so rund 500 Arbeitsstunden an Gesprächen mit Kandidaten eingespart“, sagte Clarkson.

Auch das Personalwesen von Großunternehmen ist prüfbaren Zahlen und Fakten unterworfen. Dabei können metrische HR-Systeme besonders bei sehr großen Bewerberzahlen ein großes Einsparungspotenzial bieten, besonders, wenn mehrere Länder involviert sind.

Die Fluggesellschaft easyJet präferiert metrische HR-Kennzahlen: Mit 23 Standorten, aber nur einer Recruitment-Stelle in England, konzentriert man sich auf Schlüsselkriterien und messbare Merkmale. Die HR-Manager erhalten pro Zielgruppe Zahlen, was das Einstellungsprocedere gekostet hat und wie hoch die Einstellungsrate bezogen auf alle Bewerber im Auswahlprozess und nach Assessment Centern liegt. Der Prozentsatz an Wiedereinstellungen ist für die Fluggesellschaft ein Schlüsselindikator für die Qualität der Personalauswahl. Je höher die Zahl an Wiedereinstellungen, desto besser die Rekrutierungsentscheidungen.

Trend 3: Der Wunsch nach mehr Effizienz im Top-Management

Verbesserte, effizientere Leistung bei Topmanagern, darauf legen Personaler ihr Hauptaugenmerk. Auf der cut-e-Konferenz berichtete Professor Henning Bang, Universität Oslo, über seine Forschung. Der Wissenschaftler bemerkte, dass Topmanagement-Teams in ihrer Leistungserbringung unter ihren Möglichkeiten stehen. Hinzu käme, dass Führungskräfte in den Augen anderer Mitarbeiter gar oft als „ineffizient und unproduktiv“ gelten. Diese Bewertung geht ebenfalls mit der Selbsteinschätzung der befragten Manager einher, die selber rund 40 bis 80 Prozent ihrer Arbeitszeit als „vertan“ oder „ineffizient“ wahrnehmen. Verantwortlich dafür sei vor allem das schlechte Zeitmanagement.
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