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Die Leerstandsnot der Ostdeutschen Bundesländer

Warum in kleineren Kommunen ein schwieriger Wohnungsmarkt herrscht
(PM) Bamberg, 13.08.2015 - Wolfgang Dippold, Immobilienexperte und Geschäftsführer der PROJECT Investment Gruppe aus Bamberg macht darauf aufmerksam, dass Wohnungsunternehmen für die Modernisierung von Mietwohnungen hierzulande in letzter Zeit weniger Gelder investiert haben. Die Ausgaben in diesem Bereich seien im vergangenen Jahr um 1,3 Prozent gesunken, so laut der Bekanntgabe der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) am letzten Montag. „Viele Unternehmen scheinen sich durch durch die bestehenden Diskussionen um eine gesetzliche Begrenzung von Mieterhöhungen nach einer kostspieligen energetischen Sanierung verunsichern zu lassen“, vermutet Wolfgang Dippold. „Daher fokussieren sie verstärkt den Neubau.“

Mit rund 7,1 Milliarden Euro flossen jüngst noch knapp zwei Drittel der Investitionen in Bestandsimmobilien. Zusammengerechnet investierten die rund 3000 im GdW organisierten Wohnungsunternehmen 10,9 Milliarden Euro und damit 5,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Für dieses Jahr erwartet der GdW einen beträchtlichen Anstieg der Gesamtinvestitionen um fast 14 Prozent.

Unterdessen sind die Neubauten vor allem in Ballungsgebieten geplant. „Während vorwiegend in gefragten Regionen und in Großstädten die Nachfrage nach Wohnungen ansteigt, haben viele kleinere Kommunen dagegen zunehmend mit nicht unerheblichen Leerständen zu kämpfen“, betont Wolfgang Dippold aus Bamberg. „Die ostdeutschen Bundesländer stehen momentan kurz vor einer zweiten Leerstandswelle“, warnte auch GdW-Präsident Gedaschko. Wenn nicht mehr alte Wohngebäude abgerissen würden, könne sich der Leerstand bis zum Jahr 2030 verdreifachen, verkündete er. Auch in strukturschwachen Gebieten im Rest des Landes sind laut GdW immer mehr Wohnungen nicht mehr bewohnt. Schließlich waren Ende letzten Jahres in den ostdeutschen Ländern insgesamt 580 000 Wohnungen vom Leerstand betroffen, in westdeutschen Ländern waren dagegen lediglich rund 76 000 nicht bewohnt. „Es gibt in den ostdeutschen Ländern vereinzelte, starke Städte wie Leipzig oder Dresden, allerdings ziehen die umliegenden, kleineren Immobilienstandorte das Gesamtbild stark ins Negative“, so Wolfgang Dippold abschließend.

Weitere Informationen unter www.project-investment.de
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