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Die Jagd nach Modetrends

Die Modebranche ist von Natur aus launisch. Sie regt Trends an, die sie anschließend wieder verteufelt, um die Verbraucher zu veranlassen, ihre Garderobe immer wieder zu erneuern.
(PM) Offenburg, 17.05.2016 - Ein Großteil der Finanzdienstleistungsbranche arbeitet genauso. Sie liefert Anlegern immer wieder neue Trend- und Modeprodukte. Die Jagd nach diesen Anlagen, die hohe Erträge versprechen, ohne dass die Gründe für die angeblichen Renditen verstanden oder hinterfragt werden beginnt in Zeiten wie diesen verstärkt.

Privatanleger sind mit den mickrigen Zinsen von Geldmarktanlagen und Staatsanleihen unzufrieden. Sie haben das Gefühl, ihr Geld muss arbeiten, Gewinne erwirtschaften. In den letzten Jahren gab es einen Boom an neuen Anlageprodukten oder Modeprodukten. Ob es sich um Branchenfonds, geschlossene Beteiligungsfonds, Mittelstandsanleihen oder Genussscheine handelte, alle vereinen neben hohe Renditeversprechen eines:
Bei ihnen sind langfristige hohe Risiken konzentriert, die nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind. Insbesondere gefährlich werden sie beim Eintritt von unerwarteten Extremereignissen. Dies können wirtschaftliche Schwierigkeiten beim Emittenten sein, aber auch allgemeine wirtschaftliche Probleme die eine spezielle Branche betreffen.

Modeprodukten hinterherrennen

Modedesigner, Hersteller und Medien erzählen den Verbrauchern, was dieses Jahr in Mode ist, und erzeugen damit eine Nachfrage, die es vorher nicht wird von Hochglanzmagazinen als hip aufgebauscht. Also „müssen“ Sie es kaufen. Ähnlich arbeitet eine Vielzahl von Medienunternehmen und Finanzdienstleistern, die flüchtige Trends mit eingebauter Veralterung präsentieren, um die Anleger zum Kauf neuer „Sachen“ zu veranlassen.

Diese Anbieter richten sich nicht so sehr nach den tatsächlichen Bedürfnissen des einzelnen Anlegers, sondern vielmehr nach einem kurzlebigen, künstlich erzeugten Bedarf. Ebenso wie in der Mode springen Verbraucher auf einen Anlagetrend, wenn er gerade seinen Höhepunkt erreicht und der Markt zu einem anderen Trend übergegangen ist. Infolgedessen bestehen ihre Portfolios aus schlecht zusammengestellten, kostspieligen und unpraktischen Produkten wie den zuvor genannten Produkten.

Einige Anleger begingen den Fehler, von einem Trend zum anderen zu pendeln, was zu übermäßig konzentrierten Portfolios führte – wie ein modeorientierter Käufer mit einem Schrank voller blauer Hemden mit Puffärmeln. Obwohl einige dieser Anlagen einen funktionsfähigen Markt fanden, stellt sich die Frage, ob die Entwicklung und Massenvermarktung von Produkten, die auf kurzfristige Trends setzen, den spezifischen und langfristigen Bedürfnissen des Einzelnen dient.

Buy-and-hold mit dem Markt

Zum Glück gibt es eine Alternative. Statt in etwas zu investieren, das gerade schick ist, ziehen einige vielleicht einen Ansatz vor, der auf langfristigen, in verschiedenen Marktumständen bewährten Kenntnissen und Grundsätzen basiert. Statt Mutmaßungen darüber anzustellen, wohin der Markt als Nächstes läuft, beinhaltet dieser alternative Ansatz die Zusammenarbeit mit dem Markt, die Aufnahme von den Risiken, die es auch wert sind, aufgenommen zu werden, das Halten einer bestimmten Anzahl von Assetklassen, das Minimieren von Kosten und die Kontrolle über die eigenen Emotionen. Statt wie ein verängstigtes Modeopfer Renditen hinterherzujagen, geht es für die Anleger bei diesem Ansatz darum, dem Markt zu vertrauen, dass er sie für die Aufnahme „systemischer“ Risiken oder Risiken, die durch Diversifizierung nicht eliminiert werden können, entschädigen wird.

Dem Anlagestil treu bleiben

Statt je nach aktueller Mode mit An- lagestilen zu jonglieren, basiert dieser Ansatz auf marktspezifischen Renditedimensionen, die sich nach gründlichen Recherchen als sensibel, persistent und allgemeingültig erwiesen haben. Statt das Garderoben-Budget für das Portfolio-Äquivalent von Stulpen zu verjubeln, verteilt dieser Ansatz das Risiko auf verschiedene Assetklassen, Sektoren und Länder. Dies ist eine altbewährte Methode, die als Diversifizierung bezeichnet wird. Und statt in teuren Edelkaufhäusern Höchstpreise für beliebte Marken zu zahlen, konzentriert sich dieser Ansatz darauf, gute langfristige Investments zu Preisen zu sichern, die im Verhältnis zu den Basiskennzahlen niedrig sind.

Zu hohen Preisen zu kaufen, bedeutet, dass Ihre erwartete Rendite niedrig ist. Anstatt sich auf Anlagen „von der Stange“ zu konzentrieren, die die Branche anbietet, weil sie glaubt, sie ließen sich diese Woche gut verkaufen, liefert dieser Ansatz vor allem langfristige, maßgeschneiderte Ergebnisse, die sich nach den Bedürfnissen, Zielen und Lebensumständen des Einzelnen richten. Um es mit den Worten des legendären Modedesigners Coco Chanel zu sagen:

„Die Anlagemode ändert sich, aber Stil kommt niemals aus der Mode.“
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