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Pressemitteilung

Die Fort Dodge Veterinär GmbH erhält Zulassung für Impfstoff gegen das West-Nil-Virus in Deutschland

(PM) , 23.03.2009 - Die Firma Fort Dodge hat am 21. November 2008 von der Europäischen Arzneimittelagentur die Zulassung für den Impfstoff gegen die West-Nil-Erkrankung erhalten. Diese Zulassung schließt Deutschland mit ein. Bisher ist deutschlandweit noch keine Erkrankung mit dem Virus bekannt, jedoch wurde im Oktober 2008 ein Ausbruch des West-Nil-Fiebers bei rund 20 Pferden in Stallungen im Norden der Provinz Ferrera (Italien) bestätigt. Der Impfstoff wird ab Juni/Juli 2009 von Fort Dodge bereit gestellt und soll über Tierärzte bezogen und verimpft werden.

Fort Dodge, weltweit führend bei der Entwicklung von Impfstoffen, hat als erstes Unternehmen einen Impfstoff entwickelt und zur Zulassung geführt, um Pferde vor dieser potenziell tödlichen Krankheit zu schützen. Auf dem Höhepunkt der Virusepidemie in den USA im Jahr 2002, bei der 15.000 Pferde betroffen waren, war dieser inaktivierte Vollvirusimpfstoff das einzige zur Verfügung stehende Mittel. Seitdem konnte laut Angaben des US-amerikanischen Landwirtschaft-Ministeriums, dem U.S. Department of Agriculture, bei Pferden ein Rückgang der Infektionen mit dem West-Nil-Virus um 70 Prozent verzeichnet werden. Heute gilt das West-Nil-Virus in allen Teilen Nordamerikas als endemisch.

Die Krankheit stellt in Europa und damit auch in Deutschland eine zunehmend ernste Bedrohung dar, da sich das Virus aufgrund einer geringen natürlichen Immunität bei Pferden sehr schnell verbreiten kann. „Der Ausbruch in Italien kam völlig überraschend und bisher sahen Pferdebesitzer in Europa ihre Tiere vor der Krankheit geschützt. Heute sind viele Freizeitreiter durch die Informationen der jüngsten Vergangenheit alarmiert und wünschen sich einen sicheren Schutz für ihre vierbeinigen Freunde“, sagt Ulrike Voigt, Business Managerin für den Bereich Pferd/Equine bei Fort Dodge.

Ab Juni/Juli 2009 ist der Impfstoff bei der Firma Fort Dodge Veterinär GmbH erhältlich. „Es ist uns sehr wichtig, dass die deutschen Sport- und Zuchtpferde, deren Anlagen weltweit sehr geschätzt und anerkannt werden, vor dem West-Nil-Virus geschützt werden. Die Gesundheit sowie die Zuchtfolge der Tiere müssen in Zukunft gewährleistet sein“, betont Harry W. Biesel, Business Unit Director Companion Animals/Equine bei der Fort Dodge Veterinär GmbH.
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