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Die Erschöpfung, die nicht weicht

Hat man sich ganz normal verausgabt, kommen die Kräfte nach einer kurzen Erholungszeit wieder. Der Manager, der Sportler oder der Handwerker ist wieder voll einsatzfähig. Nicht so beim Burnout.
(PM) Walddorfhäslach, 12.03.2012 - Dabei wäre dies schon ein erstes ernstes Warnzeichen, das man wahrnehmen sollte. Aber das ist so vertrackt am ausgebrannt Sein: Die Erschöpfung kommt schleichend und Betroffene merken es erst, wenn sie schon so sehr angegriffen sind, dass es ohne professionelle Hilfe nicht mehr geht. Andere Symptome sind neben der eingeschränkten Leistungsfähigkeit Konzentrationsschwäche und Müdigkeit.

Auch wenn das Phänomen Burnout schon Mitte der 70er Jahre erstmals vom Psychoanalytiker Herbert Freudenberger beschrieben wurde und seitdem ein stehender Begriff ist, so ganz klar ist der Zustand noch nicht definiert. Ein unklares Bild von der Erscheinung bringt es mit sich, dass Krankenkassen und Sozialverbände die Betroffenen nicht in jedem Fall unterstützen und finanzielle Leistungen oft von der Kassenlage abhängen. Fachleute vergleichen den Schlingerkurs beim Eingestehen von Burnout als Krankheit mit der ebenfalls lange verleugneten Anerkennung von Alkoholsucht.
Jeder sechste Bundesbürger ist von Burnout betroffen

Burnout ist nicht nur auf Prominente beschränkt, sondern tangiert nach aktuellen Studien jeden sechsten Bundesbürger. Das sind rund 13 Millionen Erkrankte oder Gefährdete in Deutschland, – ausreichend genug, um die Problematik in voller Breite anzugehen? Da die Therapiekosten hoch sind und die Behandlungszeiten Monate und Jahre dauern können, sollte der Fokus auf die Prophylaxe gelegt werden.

Vermeidung beginnt damit, den Gefährdeten beizubringen, auf die Warnsignale zu hören. Dann sind sie in der Lage, noch im Vorfeld Maßnahmen gegen einen Einbruch zu ergreifen, etwa Stress abzubauen, Arbeit und Privates strikt zu trennen, sich Freizeit zu gönnen und dabei nicht erneut in ungesunden Stress zu fallen. Fitness-Studio oder Engagement im Ehrenamt dürfen vom Zeitaufwand und Tiefe der Tätigkeit nicht zu neuen Gefährdungen führen. Betroffene müssen lernen, zu erkennen, wann eine Tätigkeit noch nicht Geist und Körper angreift und wo es wirklich an die Substanz geht.

Ein letzter Punkt betrifft das Selbstbewusstsein, das Betroffenen oft einen Streich spielt. Jeder möchte brillieren, beste Leistungen bringen, gelobt werden. Wenn die Messlatte so hoch gelegt wird wie in unserer Gesellschaft, – ein zweiter Rang gilt schon als Makel, – bekommt unser Selbstwertgefühl zu wenig Streicheleinheiten ab. Ein gefährdeter Mensch fühlt sich nicht anerkannt und sieht sich in einem Loch sitzen, aus dem ihm niemand heraus helfen kann.

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