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Deutscher Mittelstand steuert auf stürmische Zeiten zu

(PM) München, 16.12.2011 - Alle Zeichen zeigen bereits dunkle Wolken am Himmel aufziehen. Zwar hat sich der Einkaufsmanagerindex für Dezember unerwartet erhöht, aber die Schrumpfung der Wirtschaft setzt sich fort. Bereits im vierten Monat in Folge ist der Index mit 47,9 klar unter der Wachstumsmarke von 50 geblieben.

Vor allem Unternehmer aus der Industrie klagen schon jetzt über ausbleibende Aufträge und ein lahmendes Exportgeschäft. Die Industrieproduktion ging bereits fünf Monate in Folge zurück.

Auch nach Einschätzung von Ernst & Young wird die Eurozone mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits im laufenden oder in den bevorstehenden Quartalen eine Rezession erleben. Einer vor kurzem präsentierten Studie zufolge ist auch über das kommende Jahr 2012 kaum ein Wachstum zu erwarten. Ernst & Young rechnet mit nicht mehr als 0,1%.

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, warnt zusätzlich vor den Folgen einer Kreditklemme. Er fürchte um die Finanzierung der Unternehmen. Weil die Banken Risiken scheuten, sehe er eine geringere Bereitschaft zum Geldverleih an die reale Wirtschaft, sagte Draghi vor wenigen Tagen in Berlin. Sollte sich dieser Trend zu einer Kreditklemme auswachsen, könnte Europa aus seiner Sicht schweren Schaden nehmen. Draghi bezog sich damit auf die wachsenden Sorgen auch deutscher Unternehmen, die über Probleme mit den Banken klagen. Sie brauchen Geld, um kurzfristige Anschaffungen und Produktionsmittel vorzufinanzieren, treffen aber auf immer knausrigere Banken.

Wieder einmal sind es überwiegend die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die besonders gefährdet sind. Immer dann, wenn die Industrieproduktion zurückgeht, trifft es die zumeist kleinen und mittelständischen Zulieferbetriebe besonders hart. Diese haben in der Regel nur eine überschaubare Kundenanzahl, begrenzte Kapitalreserven und sich oftmals auf eine bestimmte Branche konzentriert. Ändern sich dann auch noch die Prognosen dieser Branche, ändert dies in der Regel das Rating und verschlechtert die Bereitschaft zur Kreditvergabe der Banken noch weiter. Eine Abwärtsspirale droht.

Internationale Vernetzungen können hier gegensteuern. Eine Verbreiterung des Kundenstammes, die Möglichkeit, rechtzeitig Abhängigkeiten zu reduzieren und die rechtzeitige Beschaffung zusätzlicher Auftragsmöglichkeiten können besonders für kleine und mittelständische Unternehmen existentielle Risiken deutlich reduzieren, da durch die rechtzeitige Einleitung geeigneter Maßnahmen eine kontinuierlichere Auftragsauslastung auch in Krisenzeiten ermöglicht wird.

„Besonders viele kleine und mittlere Unternehmen sollten endlich damit beginnen, über den Tellerrand hinaus zu blicken“, empfiehlt Thomas Perzl, langjähriger Experte im Bereich des globalen Business to Business und heute Senior Key Account Manager bei Bizter.com. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es in Krisen stets die Unternehmen am wenigsten getroffen hat, die rechtzeitig begonnen hatten, sich international zu vernetzen und ihren Kundenstamm zu verbreitern. Dies steht heute aufgrund der globalen Vernetzungsmöglichkeiten jedermann offen. Doch leider haben wir die Erfahrung gemacht, dass nur die wenigsten das tun.“

Es empfiehlt sich, rechtzeitig vor aufziehenden Stürmen Vorbeugungen zu treffen. Besonders für kleine und mittlere Unternehmen, die hier besonders anfällig sind.
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