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News, 23.10.2014
Immobilienpreise steigen langsamer
Deutscher Immobilienmarkt zeigt Zeichen der Beruhigung
Die Preise für Eigentumswohnungen in Deutschland steigen nicht mehr ganz so stark, zeigt eine Dauerstudie zum deutschen Immobilienmarkt. Ausnahme: der Berliner Immobilienmarkt. Hier schießen die Immobilienpreise weiter ungebremst nach oben.
In der Metropolregion Berlin legten die Preise für Wohnimmobilien binnen von drei Jahren um fast die Hälfte zu.
In der Metropolregion Berlin legten die Preise für Wohnimmobilien binnen von drei Jahren um fast die Hälfte zu.
Die Preisdynamik auf auf den deutschen Immobilienmärkten schwächt sich ab. Wie aus dem aktuellen Angebotsindex IMX von ImmobilienScout24 hervorgeht, sind die Preise für Wohnungen im Jahr 2013 im Bundesdurchschnitt etwas langsamer gestiegen als noch im Jahr zuvor. So legten die Preise für Eigentumswohnungen im September binnen Jahresfrist mit einem Zuwachs um durchschnittlich vier Prozent weniger als halb so stark zu wie von September 2012 bis September 2013: In diesem Zeitraum waren die Immobilienpreise noch fast neun Prozent nach oben geschnellt.

In den Metropolen München, Hamburg, Frankfurt und Köln zeigt sich ein ähnliches Bild: Immobilien verteuern sich zwar weiter, allerdings in abgeschwächtem Tempo. In den letzten Jahren sind indes die Wohnungspreise förmlich explodiert – allein seit Herbst 2011 um 20 Prozent. In den Metropolregionen schossen die Preise für Wohnimmobilien noch sehr viel stärker nach oben, vor allem in Berlin: Hier verteuerten sich Eigentumswohnungen im Bestand seit September 2011 um stolze 41 Prozent. Gleiches Bild zeigt sich in München, wo sich Wohnungen im selben Zeitraum um 39 Prozent verteuerten. Auch in Köln erhöhten sich die Preise für Wohneigentum mit einem Anstieg um 31 Prozent massiv.

Mit diesen Wachstumsraten scheint es allerdings vorbei. „Immobilienkäufer sind nicht mehr bereit, jeden aufgerufenen Preis zu bezahlen. Vor allem in den Großstädten“, so Michael Kiefer, Chefanalyst bei ImmobilienScout24. „Daher stabilisieren sich die Preisniveaus zunehmend auf einem hohen Level. Die Zeit der flächendeckend hohen Preissprünge scheint vorbei zu sein.“

Ausnahme ist Berlin: „Zwischenzeitlich beruhigen sich die Preissprünge in Berlin mitunter ein wenig, nur um im Folgemonat wieder kräftig zuzulegen“, beobachtet Kiefer. Hier seien Immobilien noch immer sehr gefragt und das Ende der Fahnenstange offenbar noch nicht erreicht.
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