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News, 18.03.2014
Deutsche Ausfuhren in EU erholen sich
Deutscher Export mit unerwartet starkem Jahresauftakt
Die deutsche Exportwirtschaft ist überraschend gut ins neue Jahr gestartet: Dank anziehender Nachfrage in Europa legten die Exporte im Januar erheblich stärker zu als von Experten erwartet.
Die Exporte in die Eurozone nehmen weiter Fahrt auf.
Die Exporte in die Eurozone nehmen weiter Fahrt auf.
Der deutsche Außenhandel hat zu Beginn des Jahres sowohl ausfuhr- als auch einfuhrseitig deutlich an Fahrt gewonnen. Wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Ergebnisse bekannt gab, führte die deutsche Wirtschaft im Januar Waren im Wert von 90,7 Milliarden Euro aus. Das waren 2,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat und 2,2 Prozent mehr als im Dezember 2013. Einen stärkeren Anstieg der Exporte gab es auf Monatssicht zuletzt im Mai 2012, als die deutsche Wirtschaft ihre Ausfuhren binnen Monatsfrist um 3,9 Prozent nach oben schrauben konnte. Von Reuters befragte Analysten hatten im  Januar, nachdem die deutschen Ausfuhren im Dezember um 0,9 Prozent zurückgegangen waren, lediglich auf Monatssicht im Mittel der Befragten mit einem Zuwachs der Exporte um 1,4 Prozent gerechnet. Die Importe deutscher Unternehmen legten sogar fast doppelt so stark zu wie die Exporte. Sie erhöhten sich auf Monatssicht um 4,1 Prozent und binnen Jahresfrist um 1,5 Prozent. Bei den Einfuhren hatten die von Reuters befragten Analysten gegenüber Dezember lediglich mit einem Zuwachs um 1,3 Prozent gerechnet.

„Die Auftragseingänge hatten bereits darauf hingedeutet und stimmen auch für die kommenden Monate zuversichtlich“, kommentierte Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), den positiven Jahresauftakt. Die Außenhandelsbilanz schloss im Januar 2014 mit einem Überschuss von 15,0 Milliarden Euro ab. Im Januar 2013 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 13,6 Milliarden Euro betragen.

Verantwortlich für das Ausfuhrplus war eine im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich stärkere Nachfrage nach Produkte „made in Germany“ in den Ländern der Europäischen Union (EU).  Hier legten die Exporte im Januar auf Jahressicht um 5,3 Prozent auf 54,5 Milliarden Euro zu. Auch die Euro-Länder bezogen wieder mehr. In sie versandten die deutschen Unternehmen im Januar Waren im Wert von  35,1 Milliarden Euro. Das waren 3,2 Prozent mehr als im Januar 2013. Die Exporte in die EU-Mitgliedsstaaten, die nicht der Eurozone angehören, beliefen sich auf19,4 Milliarden Euro und überstiegen das Vorjahresniveau sogar um 9,1 Prozent. Die Exporte in die Nicht-EU-Länder, die sogenannten Drittländer, blieben dagegen hinter dem Vorjahresniveau zurück. Hier verbuchte die deutsch Wirtschaft im Januar mit Lieferungen im Wert von 36,2 Milliarden Euro einen leichten Ausfuhrrückgang um 0,4 Prozent.
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