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News, 12.06.2013
Ausfuhrschub
Deutscher Export mit starkem Start ins zweie Quartal
Die deutschen Exporte sind im April auf Monatssicht so stark gestiegen wie seit knapp einem Jahr nicht mehr. Auch die Exporte in die Eurozone legten im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu.
Hauptmotor im deutschen Export waren einmal mehr die sogenannten Drittländer, wie China und die USA.
Hauptmotor im deutschen Export waren einmal mehr die sogenannten Drittländer, wie China und die USA.

Überraschende Belebung im deutschen Außenhandel: Vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes zufolge hat die deutsche Wirtschaft im April kalender- und saisonbereinigt 1,9 Prozent mehr Waren ins Ausland geliefert als im März. Einen stärkeren Anstieg der Exporte binnen Monatsfrist gab es zuletzt im Mai 2012, als die deutschen Ausfuhren um 3,3 Prozent auf Monatssicht gestiegen waren. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem geringfügigen Anziehen der Auslandsnachfrage um 0,2 Prozent gerechnet. Auf Jahressicht erhöhten sich die deutschen Exporte im April mit einem Gesamtvolumen von 94,5 Milliarden Euro sogar um 8,5 Prozent. Im März hatten die deutschen Ausfuhren trotz leichter Zunahme gegenüber Februar (+0,5%) das Vorjahresniveau noch 4,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen. Die Außenhandelsbilanz schloss im April mit einem Überschuss von 18,1 Milliarden Euro ab. Im Vorjahresmonat hatte der Saldo lediglich 14,5 Milliarden Euro betragen.

Verantwortlich für das unerwartet starke Wachstum der Exporte war vor allem eine erheblich höhere Nachfrage nach deutschen Produkten in den Ländern außerhalb der Europäischen Union (EU). Hier verzeichnete die deutsche Wirtschaft mit Versendungen im Wert von 41,7 Milliarden Euro einen Zuwachs der Exporte binnen Jahresfrist um 13,6 Prozent. Aber auch in Länder der EU versandten deutsche Unternehmen wieder mehr. Sie bezogen Waren im Wert von 52,8 Milliarden Euro und damit 4,7 Prozent mehr als im April 2012. Besonders erfreulich: Auch die Eurozone-Länder orderten aus Deutschland wieder mehr. In diesen verzeichnete die deutsche Wirtschaft im April mit einem Ausfuhrvolumen von 34,5 Milliarden Euro einen Zuwachs der Exporte binnen Jahresfrist um 4,3 Prozent. Die Exporte in die EU-Mitgliedsstaaten, die nicht der Eurozone angehören, beliefen sich auf 18,4 Milliarden Euro und überstiegen das Vorjahresniveau sogar um 5,6 Prozent.

Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), sieht dennoch die Gefahr einer erneuten Abwärtsentwicklung nicht gebannt: „Trotz einem starken Monatsergebnis bleibt die Entwicklung fragil. Die Krise in der Eurozone ist immer noch nicht überwunden“, warnte der BGA-Chef.

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