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News, 11.04.2013
Deutlicher Ausfuhrrückgang
Deutscher Export erfährt empfindlichen Dämpfer
Die deutschen Exporte sind im Februar überraschend eingebrochen. Vor allem in den Eurozone-Ländern verzeichnete die deutsche Wirtschaft einen starken Rückgang ihrer Ausfuhren. Aber auch im restlichen Ausland schwächte sich die Ausfuhrdynamik deutlich ab.
Der BGA geht trotz "erschwerter Bedingungen" in diesem Jahr von einem weiteren Wachstum der Exporte aus.
Der BGA geht trotz "erschwerter Bedingungen" in diesem Jahr von einem weiteren Wachstum der Exporte aus.

Die deutsche Exportwirtschaft hat nach dem starken Jahresauftakt einen Rückschlag hinnehmen müssen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bekannt gab, verringerten sich die deutschen Ausfuhren im Februar mit einem Volumen von 88,7 Milliarden Euro gegenüber Januar kalender- und saisonbereinigt um 1,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stand im Februar ein Rückgang um 2,8 Prozent. Im Januar waren die Exporte noch auf Monatssicht um 1,4 Prozent gestiegen und 3,1 Prozent über dem Stand des Vorjahresmonats gelegen. Von Reuters befragte Ökonomen hatten eigentlich für Februar mit einem gegenüber Januar stabilen Ausfuhrniveau gerechnet. Grund zur Sorge, dass dies der Anfang eines Abwärtstrends sein könnte, besteht aus Sicht des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) zu diesem Zeitpunkt aber nicht: „Wir sehen derzeit keine nachhaltige Trendwende nach unten im Außenhandel, zumal das aktuelle Monatsergebnis auch von Basis- und kalendarischen Effekten aufgrund eines starken Vorjahresmonats beeinflusst wird“, sagte Anton F. Börner, Präsident des BGA.

Exporte in die Eurozone wieder deutlich unter Vorjahresniveau

Größter Absatzmarkt für deutsche Unternehmen waren  auch im Februar die EU-Mitgliedsstaaten. In sie versandten Deutschlands Exporteure Waren im Wert von 51,5 Milliarden Euro. Gegenüber Februar 2012 ist das ein Rückgang um 3,4 Prozent. Im Januar hatten die Exporte deutscher Unternehmen in EU-Länder noch 2,1 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen. Rund zwei Drittel des gesamten Ausfuhrvolumens in die EU-Mitgliedsstaaten entfielen auf die Eurozone-Länder, die im Februar aus Deutschland Waren im Wert von 33,1 Milliarden Euro bezogen, damit jedoch ihren Einfuhren „mady in Germany“ binnen Jahresfrist um 4,1 Prozent verringerten. Zu Beginn des Jahres hatten deutsche Unternehmen in den Eurozone-Ländern zwischenzeitlich erstmals wieder binnen Jahresfrist ein leichtes Ausfuhrplus verzeichnet. Die Ausfuhren in die EU-Mitgliedsstaaten außerhalb der Eurozone lagen mit Versendungen im Wert von 17,7 Milliarden Euro ebenfalls deutlich unter dem Niveau des Vorjahresmonats (-1,9 %). Enttäuschend lief es auch im außereuropäischen Ausland: Hier fielen die Exporte mit Versendungen im Wert von 33,2 Milliarden Euro ebenfalls um 1,9 Prozent hinter dem Vorjahresstand zurück.

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