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News, 27.05.2014
Schwächere Beschäftigungsimpulse
Deutscher Arbeitsmarkt verliert an Schwung
Die Dynamik auf dem deutschen Arbeitsmarkt schwächt sich nach einer IAB-Erhebung ab. So haben Deutschlands Arbeitsagenturen ihre Prognosen zur Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Mai erneut zurückgeschraubt.
Nach mehrheitlicher Meinung der Arbeitsagenturen wird die Arbeitslosigkeit in Deutschland im Sommer nur noch minimal zurückgehen.
Nach mehrheitlicher Meinung der Arbeitsagenturen wird die Arbeitslosigkeit in Deutschland im Sommer nur noch minimal zurückgehen.
Nach dem Schub im Frühjahr hat der Arbeitsmarkt in Deutschland deutlich an Fahrt verloren. Das geht aus der neuesten Umfrage des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) zum monatlich erhobenen Arbeitsmarktbarometer hervor. So gab der Frühindikator zur Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts im Mai den dritten Monat in Folge auf nunmehr 100,5 Punkte nach (April: 101,5 Punkte). Damit liegt der Indikator, der auf den Einschätzungen der Arbeitsagenturen zur Entwicklung der Arbeitslosigkeit in den kommenden drei Monaten beruht, nur noch leicht im positiven Bereich. Im Februar hatte der Frühindikator noch auf 102,2 Punkte zugelegt. „Die Einschätzungen der Arbeitsagenturen sind vorsichtiger geworden, aber keineswegs pessimistisch“, sagte Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen" am IAB.

Belastend wirken aktuell dem IAB zufolge vor allem Risiken der Ukraine-Krise und die abgeschwächte wirtschaftliche Dynamik in Schwellenländern wie China. Hinzu kommt, dass das starke Wirtschaftswachstum im ersten Quartal teils auch dem milden Winter geschuldet gewesen sei und der im Frühjahr übliche Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt infolgedessen deutlicher als üblich ausgefallen sei. Nun sei laut Weber allerdings damit zu rechnen, dass der Arbeitsmarkt in Deutschland eine ruhigere Gangart einlegt. „Konjunktur und Arbeitsmarkt können das rasante Tempo der ersten Monate des Jahres nicht aufrecht erhalten, aber zum Schwarzsehen gibt es keinen Grund“, so der Arbeitsmarkt- und Berufsforscher.

Grundlage zur Berechnung des IAB-Frühindikators sind die monatlichen Einschätzungen aller bundesweit befragten lokalen Arbeitsagenturen zu der von ihnen erwarteten Arbeitsmarktentwicklung in den kommenden drei Monaten. Der Indikator bezieht sich auf die saisonbereinigte Entwicklung der Arbeitslosigkeit, also unter Herausrechnung der üblichen jahreszeitlichen Schwankungen. Die Skala des IAB-Arbeitsmarktbarometers reicht von 90 (stark steigende Arbeitslosigkeit) bis 110 (stark sinkende Arbeitslosigkeit).
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