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News, 17.06.2014
Deutsche Arbeitnehmer pflichtbewusst
Blaumacher in der Minderheit
Lediglich ein Viertel aller Arbeitnehmer in Deutschland hat schon einmal krankgefeiert, sprich sich unter einem falschen Vorwand krankgemeldet.
Beim Gros der Deutschen ist das Pflichtbewusstsein stärker, selbst wenn Unlust, in die Arbeit zu gehen, noch so groß
Beim Gros der Deutschen ist das Pflichtbewusstsein stärker, selbst wenn Unlust, in die Arbeit zu gehen, noch so groß
Jeder kennt die Tage, da die Lust, sich in die Arbeit aufzumachen, gegen Null geht, sei weil ein heißer Sommertag zum Gang ins Schwimmbad lockt, die Nacht mit Freunden fröhlich-feucht und kurz geworden ist oder einem einfach nur der Sinn nach einer Auszeit steht. Mag die Unlust auf den Job zuweilen allerdings auch noch so groß sein: Bei den meisten Deutschen wiegt das Pflichtbewusstsein letztlich schwerer. So haben 72 Prozent nach eigener Auskunft noch nie in ihrem Arbeitsleben blaugemacht. Das ergab jetzt eine Umfrage der Stellenbörse monster.de, an der sich 393 Nutzer des Karriereportals beteiligt haben. Weitere 13 Prozent sind zwar dem „inneren Schweinehund“ in dieser Hinsicht schon einmal erlegen, allerdings bisher erst ein- oder zweimal. Immerhin rund jeder Zehnte gönnt sich jedoch offensichtlich regelmäßig einen „Brückentag auf Krankenschein“: Bei neun Prozent war das schon siebenmal oder häufiger der Fall. Weitere vier Prozent der Befragten haben drei bis viermal krankgefeiert, bei zwei Prozent ist das bisher nach eigener Auskunft fünf- bis sechsmal vorgekommen.

„Gegenseitiges Vertrauen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist wichtig. Krankmeldungen vorzutäuschen ist sowohl seinen Kollegen als auch dem Unternehmen gegenüber nicht fair“, so Thomas Zahay, Senior Director Human Resources bei Monster Worldwide Central für Europa und Skandinavien.

Wer indes der Haltung „Wo kein Kläger, da kein Richter“ folgt, riskiert den Job. Wird die Täuschung nämlich offenbar, droht die Kündigung.  Rechtlich gilt, falls im Arbeitsvertrag nicht anderes vereinbart ist, die gesetzliche Regelung, dass die sogenannte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung spätestens am dritten Krankheitstag vorliegen muss. „Laut gesetzlicher Regelung sind Unternehmen berechtigt, auch schon früher ärztliche Bescheinigungen zu verlangen“, so Monster.
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