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News, 28.09.2015
Smartwatches & Co.
Deutsche gegenüber Wearables noch zurückhaltend
Smartwatches, Datenbrillen, Fitness- und Aktivitätstracker – das Angebot an sogenannten Wearables wächst rasant. Die Zahl der Nutzer solcher tragbaren Minicomputer hält sich allerdings in Deutschland aktuell noch stark in Grenzen.
Häufigstes Anwendungsfeld von Wearables: Sport und Gesundheit (Bild: panthermedia.net / william87)
Häufigstes Anwendungsfeld von Wearables: Sport und Gesundheit (Bild: panthermedia.net / william87)
Wearables gehören  in der digitalen Szene mittlerweile zu den Dauerbrenner-Themen. Entsprechend sind sie auch immer mehr Verbraucher ein Begriff. So hat sich die Bekanntheit von Wearables in Deutschland unter Smartphone-Nutzern allein im Zeitraum April bis Juli dieses Jahres von 48 Prozent auf 52 Prozent erhöht. Das ist ein Zuwachs um gut acht Prozent. Was die Nutzung solcher tragbaren digitalen Alltagsassistenten angeht, halten sich die meisten Deutschen jedoch bislang noch zurück. Wie die YouGov-Studie „Smartphone Mobile Internet eXperience (SMIX)“ ergab, beläuft sich der Anteil der Smartphone-Nutzer, die Wearables bereits im Alltag nutzen, in Deutschland aktuell gerade mal auf drei Prozent.

Bei der Frage zum Interesse an der Nutzung solcher Alltagsassistenten offenbart die Studie jedoch durchaus Wachstumspotenzial. Mehr als jeder siebte Smartphone-Nutzer (15 %) kann sich vorzustellen, in den kommenden zwölf Monaten Wearables zu nutzen. Viele Deutsche stehen diesem Digital-Trend allerdings auch kritisch gegenüber. 38 Prozent der Smartphone-Nutzer schließen eine Nutzung solcher tragbaren Minicomputer sogar gänzlich aus.  Ganz oben in der Liste der Ablehnungsgründe steht das Thema Datenschutz. So wollen beispielsweise gut ein Viertel der Befragten keine Überwachung ihrer Daten (28 %).

„Die Studienergebnisse zeigen, dass Wearables zwar in der Bekanntheit zulegen können, allerdings selbst bei den Smartphone-Nutzern immer noch zahlreiche Barrieren überwunden werden müssen“, so YouGov-Vorstand Holger Geißler. „Es muss deutlich werden, was der Nutzen des jeweiligen Geräts ist.“

Breites Wearables-Anwendungsspektrum

Während der Blick der Wearables-Gegner eher auf die Gefahren gerichtet ist, sehen die Wearables-Nutzer und Interessierten in erster Linie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Hierzu zählt an erster Stelle die Optimierung die Optimierung der sportlichen Leistung (55 %) und das Aktivitätstracking (54 %). Für fast ebenso viele interessant sind auch Navigationsdienste sowie die medizinische Überwachung (jeweils 50 %). Jeder Dritte möchte hiermit auch Termine organisieren, jeder Vierte wünscht sich über Wearables telefonieren  zu können.

Geht es um konkrete Unternehmen, die von den Befragten als potenzielle Hersteller von Wearables gesehen werden, so hat Apple mit 45 Prozent die Nase vorn. 36 Prozent sehen bei Konkurrent Samsung die Expertise, gefolgt von Google (29 %), Microsoft (20 %) und Sony (18 %). Aber auch Sportartikelanbieter kommen als Hersteller durchaus infrage (Adidas: 12 %, Nike: 11 %, Puma: 8 %).

cs/YouGove

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