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News, 13.03.2018
Guten Noten für deutschen Verbraucherschutz
Deutsche attestieren Verbraucherschutz hohe Qualität
Die Mehrheit der Bundesbürger stuft den Verbraucherschutz in Deutschland im Großen und Ganzen als zufriedenstellend ein, zeigt eine aktuelle Umfrage.
Bei Finanzprodukten und -dienstleistungen fühlt sich jeder Dritte überfordert.
Bei Finanzprodukten und -dienstleistungen fühlt sich jeder Dritte überfordert.
Gute Noten für Deutschlands Verbraucherschutz: Nach einer repräsentativen Erhebung des Bundesverbandes deutscher Banken stufen 51 Prozent der Deutschen den Umfang und die Qualität des Verbraucherschutzes hierzulande als „hoch“ oder sogar „sehr hoch“ ein. Weitere 40 Prozent der Bundesbürger sehen den Verbraucherschutz in Deutschland zumindest als „ausreichend“ an. Lediglich acht Prozent bewerten den Verbraucherschutz als „niedrig“. Das teilte der Bankenverband im Vorfeld des Weltverbrauchertages am 15. März mit.

Trotz der großen Zufriedenheit mit dem Verbraucherschutz meinen dennoch drei Viertel der befragten Deutschen, dass Verbraucher bei Produktentscheidungen generell häufig überfordert seien. Auf sich selbst bezogen sehen das jedoch erheblich weniger Befragte so: Wenn es beispielsweise um Finanzprodukte geht, fühlen sich nach eigener Auskunft nur rund drei von zehn Befragten überfordert.

 „Es gibt in der Bevölkerung keine Alarmstimmung, wenn es um Verbraucherfragen geht und damit auch keinen Grund für Aktionismus“, so Andreas Krautscheid, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes. Speziell im Hinblick auf die Finanzprodukte sieht Krautscheid dennoch Handlungsbedarf: „Banken und Politik sind in der Pflicht, Produkte und Informationen weiter zu vereinfachen und verständlich zu erklären.“

Wie Krautscheid weiter ausführt, müssten jetzt alle bisherigen Maßnahmen zum finanziellen Verbraucherschutz auf den Prüfstand. Auch im Bildungsbereich: „Es ist auch eine Daueraufgabe der Politik, für mehr Finanzbildung in den Schulen zu sorgen, damit Verbraucher in der Lage sind, die Informationen rund um Produkte zu verstehen und einzuordnen.“

Allerdings ist, was das Einholen und Verständnis von Informationen zu Finanzprodukten angeht, auch Eigenverantwortung gefragt. Ein Umstand, dem oft nur unzureichend Rechnung getragen wird. So räumten in der Umfrage viele Befragte selbstkritisch ein, sich über Finanzangebote vorab nicht ausreichend zu informieren.

cs/Bankenverband; Bild: Bankenverband / flickr; Fotograf: Jochen Zick, action press; Lizenz: 2.0 Generic (CC BY-ND 2.0)

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