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News, 31.12.2017
Aufschwung setzt sich fort
Deutsche Wirtschaftsverbände erwarten 2018 weiteres Wachstum
Die deutsche Wirtschaft strotzt zum Jahreswechsel vor Optimismus. In einer aktuellen Umfrage gehen 95 Prozent der Wirtschaftsverbände im Jahr 2018 von einem weiteren Zuwachs der Produktion aus.
Produktionsmitarbeiter der Drogeriemarkt-Kette dm beim Verpackung von "Daily Marmelade".
Produktionsmitarbeiter der Drogeriemarkt-Kette dm beim Verpackung von "Daily Marmelade".
Die deutsche Wirtschaft brummt. Und nahezu in allen Wirtschaftsbranchen herrscht die Überzeugung vor, dass sich der wirtschaftliche Aufschwung 2018 fortsetzt, zeigt eine Verbandsumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln. So gehen 33 von 48 befragten Wirtschaftsverbänden im Jahr 2018 von einer weiteren Zunahme der Produktion aus. Der starke Konjunkturoptimismus facht auch die Investitionsbereitschaft an. Der Erhebung nach erwartet jeder zweite Wirtschaftsverband (24), dass die Investitionen in der eigenen Branche 2018 gegenüber 2017 zulegen werden, während nur zwei Verbände von einem geringeren Investitionsvolumen als 2017 ausgehen. 21 Verbände rechnen mit einem gleichbleibenden Investitionsvolumen.

Die insgesamt weiter aufwärtsgerichteten Konjunkturerwartungen schlagen sich auch in den Beschäftigungsprognosen nieder. So gehen rund vier von zehn befragten Verbänden von einer weiteren Zunahme der Beschäftigung (19 Verbände) und ebenso viele von einer gegenüber 2017 gleichbleibenden Beschäftigtenzahl (ebenfalls 19 Verbände) aus. Nur neun Verbände erwarten für 2018 einen Rückgang der Beschäftigung in ihrer Branche. In der Vorjahresumfrage rechneten zwölf Verbände mit einer rückläufigen Beschäftigung.

Die Rekrutierung neuer Fachkräfte dürfte allerdings für viele Unternehmen schwierig werden. In diesem Kontext ergab die IW-Konjunkturumfrage, dass im Herbst 2017 jedes dritte Unternehmen in Deutschland überausgelastet war. Hauptursache hierfür war in zwei von drei betroffenen Betrieben der Mangel an qualifiziertem Personal. „Die Produktionsperspektiven der deutschen Wirtschaft könnten also noch besser sein, wenn mehr Fachkräfte verfügbar wären“, so IW-Direktor Michael Hüther.

Die Bilanz zum Wirtschaftsjahr 2017 indes fällt bei den meisten Verbänden unter dem Strich sehr positiv aus. So schätzen 26 von 48 Wirtschaftsverbänden die Wirtschaftslage zum Jahreswechsel besser ein als vor einem Jahr. Nur zwei Verbände sehen eine Verschlechterung der Wirtschaftslage. „Die Ernährungsindustrie sieht sich mit hoher Konkurrenz und steigenden Kosten konfrontiert, die Volks- und Raiffeisenbanken leiden unter niedrigen Zinsen und Margen“, so Hüther. Vor einem Jahr hatten noch eine mehr als vierfach so hohe Zahl an Wirtschaftsverbänden eine Verschlechterung der Wirtschaftslage ausgemacht (2016: 9 Verbände).

cs/IW Köln; Bild: Daily Marmelade / flickr
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