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News, 24.06.2013
ifo-Index legt weiter zu
Deutsche Wirtschaft geht mit Zuversicht ins 2. Halbjahr
Der Konjunkturoptimismus in der deutschen Wirtschaft wächst. Vor allem die deutsche Industrie sieht sich laut aktuellem ifo-Index dank besserer Geschäftsaussichten im Export im Aufwind.
In der Industrie notiert der ifo-Gesamtindikator aktuell auf dem dritthöchsten Stand seit über einem Jahr.
In der Industrie notiert der ifo-Gesamtindikator aktuell auf dem dritthöchsten Stand seit über einem Jahr.
Der Stimmungsaufschwung in der deutschen Wirtschaft setzt sich fort. Wie das Münchener ifo Institut heute mitteilte, hat der ifo-Geschäftsklimaindex, der monatlich die Lage und die Geschäftserwartungen deutscher Unternehmen ermittelt, im Juni den zweiten Monat in Folge um 0,2 Zähler auf 105,9 Punkte zugelegt. Zwar fallen die Bewertungen der Unternehmen zur aktuellen Geschäftslage etwas schlechter als im vergangenen Monat (-0,6 auf 109,4 Punkte). Der Optimismus die weiteren Geschäftsaussichten betreffend nimmt aber weiter zu (+0,9 auf 102,5 Punkte) und facht die insgesamt verhalten positive Stimmung in den Chefetagen weiter an. „Die deutsche Konjunktur hält Kurs“, kommentierte ifo-Konjunkturexperte Kai Carstensen das Ergebnis der Befragung, an der sich im Juni wieder insgesamt rund 7.000 Unternehmen beteiligten.

Getragen wird der aktuelle Stimmungsaufschwung vor allem vom wachsenden Konjunkturoptimismus im Verarbeitenden Gewerbe. Hier legte der ifo-Geschäftsklimaindikator den zweiten Monat in Folge um weitere 1,7 Zähler auf 7,8 Punkte zu. So zeigten sich die Industriebetriebe im Juni nicht nur mit der eigenen aktuellen Lage erneut ein wenig zufriedener als im Monat zuvor, sondern sind auch, was die weitere Geschäftsentwicklung angeht, deutlich optimistischer als noch im Mai. „Insbesondere die Exporterwartungen haben kräftig zugelegt“, so Carstensen.

Im Großhandel verschlechterte sich das ifo-Geschäftsklima nach dem Stimmungsschub im Mai (+6,9 Punkte) dagegen wieder deutlich. Hier gab der ifo-index um 2,7 Zähler auf -1,0 Punkte nach. Grund für Stimmungseintrübung sind deutlich verschlechterte Lageurteile und eine wieder stärker aufkeimende Skepsis die weitere Geschäftsentwicklung betreffend. Auch im Einzelhandel kühlte sich die Stimmung merklich ab (-1,5 auf -1,4 Punkte). Bei den Einzelhändlern sind es allerdings allein verschlechterte Bewertungen zur aktuellen Lage, die auf den Indikator drücken, während die Geschäftsaussichten ein weiteres Mal etwas besser beurteil werden als im Monat zuvor.

Im Bauhauptgewerbe gab der ifo-Indikator ebenfalls, wenn auch nur geringfügig, um 0,2 auf 1,0 Punkte nach. Zwar wird die aktuelle Lage von den Baubetrieben insgesamt ein wenig besser eingeschätzt als im vergangenen Monat, leicht verschlechterte Geschäftsaussichten schlagen aber auf die Stimmung durch. Letzteres gilt auch im Dienstleistungsgewerbe, wo deutlich weniger optimistischere Geschäftserwartungen kombiniert mit leicht verschlechterten Lageurteilen den ifo-Indikator im Juni um 3,4 Zähler auf 13,1 Punkte nach unten drücken. Das ist der tiefste Stand seit November letzten Jahres (11,4 Punkte). „Trotzdem ist eine weitere Erhöhung des Personalbestandes geplant“, so Carstensen.
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