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News, 21.01.2011
Deutsche Wirtschaft boomt
Ifo-Index steigt auf neues Allzeithoch
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist zu Beginn des neuen Jahres so gut wie nie zuvor im wiedervereinigten Deutschland. Am meisten Grund zur Feierlaune sah den aktuellen Ifo-Zahlen zufolge im Januar die Industrie sowie das Dienstleistungsgewerbe.
Am stärksten hellte sich das Ifo-Geschäftsklilma im Baugewerbe auf: Hier schnellte der Indikator um die mehr als die Hälfte nach oben.
Am stärksten hellte sich das Ifo-Geschäftsklilma im Baugewerbe auf: Hier schnellte der Indikator um die mehr als die Hälfte nach oben.
Die deutsche Wirtschaft setzt ihre Rekordjagd beim Ifo-Index weiter fort. Wie das Münchener Institut für Wirtschaftsforschung heute mitteilte, stieg der Ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands im Januar auf 110,3 Punkte und damit den höchsten Stand seit 1991. Grund für den neuen Höchststand sind erneut verbesserte Geschäftserwartungen der deutschen Unternehmen, während die eigene aktuelle Lage von den Firmen ähnlich gut bewertet wird wie im vergangenen Monat.

Als wahrer Überflieger zeigt sich aktuell vor allem die deutsche Industrie. Nachdem sich hier das Klima im Dezember leicht verschlechtert hatte, stieg der Index im Januar auf einen neuen Rekordwert von 27,7 Punkten. Danach beurteilen die befragten Industriebetriebe sowohl ihre aktuelle Lage als auch die weitere Geschäftsentwicklung im kommenden Halbjahr deutlich besser als im Dezember. Vor im Export würden Chancen dem Bericht nach wieder deutlich besser beurteilt als zuvor. Auch die Produktionen laufen weiterhin auf Hochtouren. „Die Auslastung ihrer Geräte und Maschinen haben die Unternehmen weiter gesteigert. Damit ist die Industrie derzeit überdurchschnittlich ausgelastet“, so Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.

Den größten Stimmungsaufschwung aber gab es im Bauhauptgewerbe, wo sich der Ifo-Geschäftsklimaindex im Januar um stolze 9,5 Punkte auf -6,2 Punkte verbesserte (Dezember: -15,7 Punkte). So beurteilten die Baubetriebe nicht nur ihre aktuelle Lage erheblich besser als im Dezember, sondern rechnen auch im nächsten Halbjahr mit einem deutlichen Anziehen der Geschäfte.

Im Groß- und Einzelhandel hat sich das Klima, nach einer kräftigen Aufhellung im Dezember, im Januar dagegen etwas abgekühlt. Dem Ifo-Institut zufolge wird die aktuelle Geschäftslage sowohl im Einzelhandel als auch im Großhandel nicht mehr ganz so gut bewertet wie zuvor. Auch die Geschäftsentwicklung betreffend sind die Händler nicht mehr ganz so optimistisch wie noch im Dezember.

Am wenigsten Grund zur Klage hat aktuell das Dienstleistungsgewerbe, wo der Ifo-Geschäftsklimaindex einen kräftigen Sprung nach oben machte und mit 28,0 Punkten einen neuen Höchststand erreichte. Dem Ifo-Institut zufolge wird die aktuelle Lage von den Dienstleistungsunternehmen ähnlich günstig eingeschätzt wie im Dezember, wobei Unternehmen im nächsten Halbjahr mit einem weiteren Anziehen der Geschäfte rechnen.
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