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News, 11.11.2010
Deutsche Produktion
Industrie legt eine ruhigere Gangart ein
Die deutsche Industrie hat im September ihre Produktion zurückgefahren. Den stärksten Produktionsrückgang gab es bei Vorleistungsgüterproduzenten.
Das Wachstumstempo verlangsamt sich: Im dritten Quartal hat die Produktion nurmehr ein Viertel so stark zugelegt wie im Vorquartal.
Das Wachstumstempo verlangsamt sich: Im dritten Quartal hat die Produktion nurmehr ein Viertel so stark zugelegt wie im Vorquartal.
Nach Mitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ist die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe in Deutschland im September preis- und saisonbereinigt auf Monatssicht um 0,8 Prozent gesunken. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten eigentlich mit einen Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet. Im August war die Produktion in Deutschland noch (revidiert) um 1,5 Prozent gestiegen. Ausschlaggebend für die Entwicklung war ein Rückgang der Industrieproduktion, die sich um 0,9 Prozent verringerte. Im Bauhauptgewerbe und im Bereich der Energie dagegen stieg die Produktion um 0,4 bzw. 1,2 Prozent.

Vor allem Vorleistungsgüter wurden im September weniger erzeugt. Hier sank die Produktion auf Monatssicht um 2,0 Prozent. In der Konsumgüterindustrie ging die Erzeugung ebenfalls leicht um 0,6 Prozent zurück, während die Produktion von Investitionsgütern auf Monatssicht konstant blieb (0,0%). Dem BMWi zufolge zeigt die Produktion in Deutschland dennoch weiter tendenziell nach oben. „Im dritten Quartal konnte der Ausstoß noch einmal über das Niveau des wachstumsstarken zweiten Quartals gesteigert werden“, so das Ministerium. Die maßgeblichen Impulse kämen demnach weiter aus der Industrie, wenn auch erwartungsgemäß in abgeschwächter Form.“ Angesichts der ebenfalls schwächeren Dynamik der Auftragseingänge dürfte die etwas ruhigere, weiter aufwärts gerichtete Gangart der Industriekonjunktur anhalten“, erklärte das BMWi.

Im aussagefähigeren Zweimonatsvergleich August/September gegenüber Juni/Juli erhöhte sich die deutsche Produktion preis- und saisonbereinigt um 1,2 Prozent. Maßgeblich für den Anstieg war insbesondere eine um 1,3 Prozent erhöhte Industrieproduktion. Im Bauhauptgewerbe und im Bereich der Energie stieg Erzeugung auf Zweimonatssicht um 0,5 bzw. 0,4 Prozent. Die stärkste Produktionsausweitung verzeichnet hier die Investitionsgüterindustrie mit einem Zuwachs um 1,9 Prozent. Die Produktion von Vorleistungsgütern und Konsumgütern stieg auf Zweimonatssicht um 0,8 bzw. 0,7 Prozent. Auf Quartalssicht stieg die Gesamterzeugung um 1,5 Prozent (2. Quartal: 5,6 %).

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Produktion im Zeitraum August/September um 9,3 Prozent. Dabei lag die Industrieproduktion um 10,7 Prozent und die Erzeugung im Bauhauptgewerbe um 3,0 Prozent über dem Stand des Vorjahreszeitraums.
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