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Pressemitteilung

Deutsche Kunststoffbranche zum Jahresbeginn in sehr guter Verfassung

Entwicklung und Erwartung positiv / Mehr Investitionen und Beschäftigung
(PM) Bad Homburg, 31.01.2017 - Starker Optimismus prägt die deutsche Kunststoffbranche im Ausblick auf 2017. Das Konjunktur-, Investitions- und Beschäftigungsklima ist freundlich wie selten. Zudem folgt das Hoch auf einen ohnehin schon positiven Verlauf der zweiten Jahreshälfte 2016.

Dies berichtet der Branchendienst „KI – Kunststoff Information“ als Ergebnis seiner aktuellen Umfrage zur Kunststoffkonjunktur, an der sich 539 Unternehmen beteiligt haben. KI befragt seit 2001 im halbjährlichen Rhythmus Führungskräfte der Kunststoffindustrie zu Geschäftsverlauf und -erwartung, Investitionen und Beschäftigung.

Für das zweite Halbjahr 2016 meldeten 41 Prozent der Unternehmen einen gegenüber dem ersten Halbjahr verbesserten Geschäftsverlauf. Erwartet hatten dies zur Jahresmitte nur 37 Prozent. 20 Prozent berichteten von einer negativen Entwicklung, befürchtet hatten dies 17 Prozent. Für das erste Halbjahr 2017 zeigt sich die Branche ausgesprochen optimistisch. 51 Prozent der Befragten rechnen mit einer positiven Geschäftsentwicklung, nur 10 Prozent mit einer rückläufigen.
Die positive Einschätzung spiegelt sich auch in der Investitionsplanung wider. 41 Prozent der Unternehmen planen im laufenden Jahr höhere Investitionen. Ein so hoher Anteil wurde zuletzt 2007 verzeichnet. Auch der Arbeitsmarkt profitiert weiterhin von der guten Entwicklung der Kunststoffbranche. In der zweiten Hälfte 2016 hatten 33 Prozent der Unternehmen die Beschäftigtenzahlen erhöht, 13 Prozent reduzierten den Personalbestand. Diese Entwicklung wird sich im ersten Halbjahr 2017 fortsetzen. Hier planen 33 Prozent weitere Neueinstellungen, während nur 9 Prozent mit Personalabbau rechnen.

Der hohe Personalbedarf wird für die Branche gleichzeitig zur Belastung. Unter den Themen, die die Befragten als größte Herausforderungen betrachten, wurde die Personalsuche erstmals an dritter Stelle genannt. Die größten Herausforderungen sind, wie in den Vorjahren, die Durchsetzung der Verkaufspreise sowie die Höhe der Materialkosten.
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