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News, 14.03.2017
Deutliche Produktionsausweitung zu Beginn des Jahres
Deutsche Industrieproduktion startet dynamisch ins neue Jahr
Die deutsche Industrie hat ihre Produktion nach einem Rückgang im Dezember zu Beginn des Jahres wieder deutlich ausgeweitet. Im Bauhauptgewerbe verlor die Produktion im Januar dagegen den zweiten Monat in Folge an Fahrt.
Im Vorjahresvergleich verbuchte das Produzierende Gewerbe ebenfalls einen kräftigen Produktionszuwachs (Grafik: BMWi).
Im Vorjahresvergleich verbuchte das Produzierende Gewerbe ebenfalls einen kräftigen Produktionszuwachs (Grafik: BMWi).

Das Auf und Ab der Produktion im Produzierenden Gewerbe hat sich zu Beginn des Jahres fortgesetzt. Nach einem leichten Produktionszuwachs im November (+ 0,5 %) und deutlichen Produktionseinschränkungen im Dezember (- 2,4 %) zog die Produktion im Januar wieder deutlich um 2,8 Prozent an. Das teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf Basis vorläufiger Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes mit.

Besonders stark an Fahrt gewann die Produktion im Januar in der Investitionsgüterindustrie, wo der Ausstoß gegenüber Dezember um 6,1 Prozent anzog. Im Dezember war die Produktion hier noch auf Monatssicht um 4,3 Prozent zurückgegangen. Auch Konsum- und Vorleistungsgüter wurden wieder produziert. Hier überstieg die Produktion im Januar das Dezember-Niveau um 2,3 bzw. 1,7 Prozent. Damit ergab sich unter dem Strich im Januar ein Zuwachs des Industrieausstoßes gegenüber Dezember um 3,7 Prozent.

Die Energiewirtschaft schraubte dagegen ihre Erzeugung nach zwei Monaten mit geringfügigen Produktionszuwächsen (November: + 0,1 %; Dezember: nach oben revidiert + 0,3 %) gegenüber Dezember um 0,7 Prozent zurück. Auch im Baugewerbe fiel die Produktion im Januar geringer aus als im Vormonat. Hier konnte auch ein kräftiger Zuwachs der Produktion im Ausbaugewerbe (+ 3,7 %) den starken Rückgang der Erzeugung im Bauhauptgewerbe (- 5,6 %) nicht kompensieren. Im Baugewerbe insgesamt stand in der Monatsbilanz eine um 1,3 Prozent geringer Erzeugungsleistung als im Dezember.

Ministerium erwartet weitere Belebung der Industrieproduktion

In der weniger schwankungsanfälligen Zweimonatsbetrachtung verlor die Produktion in Deutschland dagegen an Fahrt. Hier zeigt sich kumuliert im Januar und Dezember gegenüber November und Oktober eine Abnahme der Industrieproduktion um 0,7 Prozent und bei der Bauproduktion sogar ein Rückgang um 2,3 Prozent. Auf Jahressicht betrachtet legte die Produktion dagegen deutlich zu. Hier verbuchte das Produzierende Gewerbe im Januar einen Produktionszuwachs um 6,6 Prozent (Industrie: + 8,0 %; Energie: + 1,4 %; Baugewerbe: + 1,0 %).

„Insgesamt ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe […] gut ins Jahr 2017 gestartet. Sie konnte den vermutlich Ferientage bedingten deutlichen Rückgang vom Jahresende 2016 aufholen und liegt über dem Durchschnitt des vierten Quartals 2016“, kommentierte das Ministerium die vorläufigen Zahlen. „Zwar waren die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe nach einem sehr starken Jahresschlussquartal im Januar schwach. Jedoch signalisieren die Umfrage-basierten Indikatoren weiterhin ein gutes Geschäftsklima der deutschen Wirtschaft. Alles in allem dürfte sich daher die Industriekonjunktur weiter beleben.“

cs/BMWi

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