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News, 21.01.2014
Mehr grüne Investitionen
Deutsche Industrie weitet Investitionen in Umweltschutz stark aus
Die deutsche Industrie hat ihre Investitionen in Umweltschutzmaßnahmen im Jahr 2011 um fast ein Fünftel gesteigert. Am meisten Gelder flossen in den Gewässerschutz, dicht gefolgt vom Klimaschutz.
Am meisten investierten in den Umweltschutz die Abwasserentsorger.
Am meisten investierten in den Umweltschutz die Abwasserentsorger.
Der Umweltschutz genießt bei deutschen Industrieunternehmen immer höheren Stellenwert. Nach Meldung des Statistischen Bundesamtes investierte das Produzierende Gewerbe (ohne Baugewerbe) 2011 mehr als sieben Milliarden Euro in Sachanlagen für den Umweltschutz. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs um 17,7 Prozent. Damit entfielen dem Statistikamt zufolge 2011 knapp 10 Prozent des gesamten Investitionsvolumens der deutschen Industrie auf Umweltschutzmaßnahmen. Als Umweltschutzinvestitionen gelten alle Investitionen in Sachanlagen, die dem Schutz der Umwelt dienen und zum Beispiel Emissionen in Boden, Wasser oder Luft verhindern oder verringern.

Klimaschutz mit stärkstem Zuwachs


Am meisten investierten Deutschlands Industrieunternehmen in Sachanlagen zum Schutz von Oberflächengewässern und des Grundwassers, wie etwa Neutralisations- und Kläranlagen. Mehr als 40 Prozent der Umweltschutzinvestitionen, rund 2,9 Milliarden Euro, entfielen auf diesen Bereich. Damit erhöhten sich die Investitionen in den Gewässerschutz gegenüber dem Vorjahr um 15,5 Prozent (2010: rund 2,5 Mrd. Euro). Am stärksten legten aber die Investitionen in den Klimaschutz zu.  Hierunter fallen unter anderem Investitionen in Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien (zum Beispiel Windräder) sowie zur Steigerung der Energieeffizienz wie beispielsweise Wärmepumpen und –tauscher. Sie erhöhten sich mit insgesamt knapp 2,4 Millliarden Euro sogar um mehr als 26 Prozent (2010: rund 1,9 Mrd. Euro).

Weitere 918 Millionen Euro, das sind knapp 13 Prozent der Umweltschutzinvestitionen, flossen in die Abfallwirtschaft, also Investitionen in  Abfallbehandlungs- und -beseitigungsanlagen wie Deponien, Verbrennungs-, Trenn- und Sortieranlagen. Das ist im Jahresvergleich ein Zuwachs um 14,8 Prozent (2010: 800 Mio. Euro). Für Sachanlangen zur Luftreinhaltung gaben die Unternehmen 2011 dagegen mit Investitionen von 695 Millionen Euro etwas weniger als im Vorjahr aus (2010: 707 Mio. Euro). Weitere 244 Millionen Euro entfielen auf sonstigen Sachanlagen für den Umweltschutz.

Spitzenreiter bei den Investitionen war die Branche Abwasserentsorgung. In dieser summierten sich die Investitionen in Sachanlagen für den Umweltschutz auf insgesamt rund 1,9 Milliarden Euro. Knapp dahinter folgten die Energieversorger mit Investitionen von insgesamt rund 1,8 Milliarden Euro und auf Platz 3 die Abfallwirtschaft, die in Sachanlagen für den Umweltschutz 2011 rund 773 Millionen Euro investierten. Damit entfielen auf diese drei Branchen mehr als 60 Prozent aller im Jahr 2011 in Deutschland getätigten Umweltschutzinvestitionen.
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