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News, 07.06.2013
Weniger Industrieaufträge
Deutsche Industrie verzeichnet Dämpfer bei Auftragseingang
Die deutsche Industrie hat im April deutlich weniger Aufträge erhalten als im März. Insgesamt zeigt allerdings der Auftragseingang dennoch tendenziell nach oben.
Trotz des Dämpfers: Auf Zweimonatssicht hat sich der Auftragseingang in der Industrie erneut erhöht.
Trotz des Dämpfers: Auf Zweimonatssicht hat sich der Auftragseingang in der Industrie erneut erhöht.

Die Dynamik der Bestelleingänge in der Industrie ist zu Beginn des zweiten Quartals stark abgeflaut. Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) auf Basis vorläufiger Zahlen bekannt gab, hat sich der industrielle Auftragseingang im April gegenüber März um 2,3 Prozent verringert. Im März und Februar hatten die Bestellungen auf Monatssicht noch preis-, kalender- und saisonbereinigt deutlich zugelegt (+2,2  % bzw. + 2,3 %). „Der Umfang an Großaufträgen war im April unterdurchschnittlich“, teilte das Ministerium mit.

Insbesondere im Inland schwächte sich die Industrienachfrage merklich ab. Hier verringerte sich der Auftragseingang gegenüber März um 3,2 Prozent. Die Orders aus dem Ausland unterschritten das Niveau von März um 1,5 Prozent. Betroffen war vor allem die Investitionsgüterindustrie, wo sich die Nachfrage im April um 3,6 Prozent verringerte. Auch Vorleistungsgüter waren deutlich weniger gefragt als noch im März (-1,9 %). Grund zur Freude hatten dagegen die Konsumgüterproduzenten, die einen Nachfrageschub von 7,5 Prozent verzeichneten.

In der aussagekräftigeren Zweimonatsbetrachtung März/April gegenüber Januar/Februar erhöhte sich das Ordervolumen in der Industrie dagegen um 2,3 Prozent (Inland: +1,4 %; Ausland: +3,0 %). Dabei steht bei den Vorleistungsgüter- und Konsumgüterproduzenten jeweils ein Auftragsplus von  2,9 Prozent und bei den Investitionsgüterproduzenten ein Bestellzuwachs um 1,9 Prozent zu Buche. Gegenüber März/April 2012 verlor der Auftragseingang jedoch leicht an Fahrt (-0,4 %), was allerdings allein einer um 1,9 Prozent geringeren Inlandsnachfrage geschuldet ist. Im Ausland legten die Bestellungen dagegen binnen Jahrfrist in der Zweimonatsbetrachtung  deutlich zu (+1,0 %).

„Der Umfang der Bestellungen entsprach im April etwa dem Niveau des ersten Quartals“, so das Ministerium. „Bereinigt um Großaufträge, die in der Regel über einen längeren Zeitraum produktionswirksam werden, nahmen die Auftragseingänge saisonbereinigt im laufenden Jahr von Monat zu Monat zu. Dies spricht dafür, dass die deutsche Industrie allmählich ihre Schwächephase überwindet.“

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