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News, 11.09.2012
Orderplus im Juli
Deutsche Industrie mit hoffnungsvollem Start ins 2. Halbjahr
Der Auftragseingang in der deutschen Industrie hat im Juli nach der Auftragsdelle im Vormonat wieder leicht an Fahrt gewonnen. Positive Impulse kamen insbesondere aus dem Inland.
Dem BWMi zufolge sieht es auch beim Auftragseingang aus der Eurozone wieder etwas besser aus.
Dem BWMi zufolge sieht es auch beim Auftragseingang aus der Eurozone wieder etwas besser aus.
Die deutsche Industrie ist in die zweite Jahreshälfte hoffnungsvoll gestartet: Wie Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) auf Basis vorläufiger Zahlen bekannt gab, verzeichnete die Industrie im Juli  einen Anstieg der Auftragseingänge gegenüber Juni um preis-, kalender- und saisonbereinigt 0,5 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Orderplus von 0,2 Prozent gerechnet. Im Juni waren die Bestelleingänge nach einem deutlichen Anstieg im Mai (+0,7%) auf Monatssicht um 1,6 Prozent zurückgegangen. Verantwortlich für das Auftragsplus im Juli war in erster Linie eine deutliche Belebung der Inlandsnachfrage, die sich gegenüber Juni um 1,0 Prozent erhöhte. Der Auftragseingang aus dem Ausland blieb auf Monatssicht dagegen nahezu konstant (+0,1%). Die Belebung traf jedoch nicht alle Industriesegmente. So verzeichneten allein die Produzenten von Investitions- und Vorleistungsgütern eine aufwärts gerichtete Bestelldynamik (+0,5%). Konsumgüter waren jedoch weniger gefragt als noch im Juni. Hier sank der Auftragseingang binnen Monatsfrist um 1,2 Prozent.

„Die Bestellungen in der Industrie erweisen sich insgesamt weiterhin als stabil. Ihr Volumenindex befindet sich im Juli trotz der aktuellen Zurückhaltung bei Großaufträgen saisonbereinigt exakt auf dem durchschnittlichen Niveau des ersten Halbjahres 2012“, so das Ministerium. Auf Zweimonatssicht hat sich der Auftragseingang jedoch insgesamt leicht abgeschwächt. So lag das Bestellvolumen im Zeitraum Juni/Juli 1,0 Prozent unter dem Niveau der Monate April bis Mai. Vor allem die Bestelleingänge aus dem Inland verloren in der Zweimonatsbetrachtung spürbar an Fahrt (-2,1%), während die Auslandsnachfrage nur minimal zurückging (-0,2%). „Die Bestellungen aus der Eurozone scheinen sich stabilisiert zu haben“, so das Ministerium. Den stärksten Rückgang weist im Zweimonatsvergleich die Vorleistungsgüterindustrie aus (-2,4%). Auch Investitionsgüter weniger gefragt als in den Monaten zuvor (-0,4%). Bei den Konsumgüterproduzenten stand auf Zweimonatssicht dagegen ein Auftragsplus von 1,0 Prozent zu Buche. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum verringerten sich die Auftragseingänge im Juni/Juli arbeitstäglich bereinigt um 6,1 Prozent (Inland: -5,7%; Ausland: -6,4%).
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