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News, 08.08.2012
Immer mehr Mode made in China & Co.
Deutsche Importe von Bekleidung stark gestiegen
Immer mehr Textilien, Bekleidungsartikel, Schuhe und Lederwaren im deutschen Einzelhandel kommen aus dem Ausland. Die mit Abstand meisten Importe von Bekleidungswaren kamen auch 2011 aus China.
Am stärksten stiegen die Textilimporte aus Bangladesch. Deutlich weniger gefragt bei deutschen Importeuren war dagegen Bekleidung aus Italien.
Am stärksten stiegen die Textilimporte aus Bangladesch. Deutlich weniger gefragt bei deutschen Importeuren war dagegen Bekleidung aus Italien.

Das Volumen der Importe im deutschen Mode- und Bekleidungsmarkt hat im vergangenen Jahr erneut stark zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtet, belief sich der Gesamtwert der nach Deutschland importierten Textilien, Bekleidungsartikel und Lederwaren 2011 auf 47,2 Milliarden Euro. Damit erhöhten sich die deutschen Einfuhren von im Ausland produzierten Bekleidungs- und Lederwaren gegenüber dem Vorjahr um rund 13 Prozent (2010: 41,7 Milliarden Euro).

Hauptlieferanten deutscher Importeure waren, wie bereits im Vorjahr, China, die Türkei, Italien, Bangladesch und Indien. Mit Abstand wichtigstes Bezugsland war der Statistikbehörde zufolge China, von wo vor allem Schuhe und Oberbekleidung  bezogen wurden. Laut Statistikamt beliefen sich die deutschen Einfuhren aus dem Reich der Mitte im vergangenen Jahr auf einen Warenwert von 13,8 Milliarden Euro. Das ist ein Zuwachs binnen Jahresfrist um 7,8 Prozent (2010: 12,8 Mrd. Euro). Zweitwichtigster Bekleidungs- und Lederwarenlieferant und zugleich wichtigste Handelspartner für Textilien und Bekleidung in Europa war die Türkei. Von dort bezogen deutsche Unternehmen im vergangenen Jahr Bekleidung im Wert von 4,1 Milliarden Euro (2010: 3,9 Mrd. Euro). Hier entfiel das Gros der deutschen Importe auf T-Shirts, Hemden, Blusen sowie Unterwäsche. Von den EU-Mitgliedsstaaten war 2011 mit einem Einfuhrwert von 3,3 Milliarden Euro Italien größter Lieferant, wenngleich sich das Importvolumen im Vergleich zum Vorjahr um fast 15 Prozent verringerte (2010: 3,9 Milliarden Euro). Von dort versorgten sich die deutschen Händler vor allem mit Schuhen und mit Oberbekleidung.

Besonders stark an Stellenwert als Lieferant im Mode- und Bekleidungssektor gewonnen hat 2011 dagegen Bangladesch. Dem Statistikamt zufolge stiegen die von dort bezogenen Warenlieferungen im textilen Sektor im vergangenen Jahr um 25,0 Prozent auf einen Wert  von 3,0 Milliarden Euro (2010: 2,4 Mrd. Euro). Auch aus Indien importierten deutsche Unternehmen deutlich mehr Bekleidung. Hier legten die textilen Warenlieferungen für den deutschen Markt 2011 zum 20,0 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro zu (2010: 20,0 Mrd. Euro). Den größten Teil der deutschen Wareneinfuhren sowohl aus Bangladesch als auch aus Indien machten dabei Unterwäsche sowie T-Shirts, Damenblusen und Herrenhemden aus.

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