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News, 10.10.2016
Ausfuhrschub
Deutsche Exporte mit stärkstem Zuwachs seit sechs Jahren
Die deutschen Exporte haben nach dem Einbruch im Juli wieder stark an Fahrt gewonnen und das Vormonatsminus mehr als kompensiert. Auch die Exporte in die sogenannten Drittländer zogen kräftig an.
Nach dem Einbruch im Juli erholten sich die deutschen Exporte sowohl in den EU- als auch Nicht-EU-Ländern (Bild: Mannheimer Hafen).
Nach dem Einbruch im Juli erholten sich die deutschen Exporte sowohl in den EU- als auch Nicht-EU-Ländern (Bild: Mannheimer Hafen).
Die deutschen Exporte sind wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zufolge exportierte die deutsche Wirtschaft im August Waren im Wert von 96,5 Milliarden Euro. Das ist ein Zuwachs gegenüber Juli um 5,6 Prozent und das höchste Ausfuhrplus auf Monatssicht seit Mai 2010. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichneten die deutschen Exporteure nach dem Einbruch im Juli kalender- und saisonbereinigt sogar ein Ausfuhrplus von 9,8 Prozent. Im Vormonat waren die Exporte binnen Monatsfrist um 2,6 Prozent zurückgegangen und 10 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats gelegen.

Wichtigster Handelsparter der deutschen Wirtschaft waren einmal mehr die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). In sie versandten deutschen Unternehmen im August Waren im Wert von 54,3 Milliarden Euro und damit 10,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Zu dem starken Wachstum trugen auch die Euroländer einen Großteil bei. Hier erhöhte sich die Nachfrage nach Produkten „made in Germany“ binnen Jahresfrist um 8,8 Prozent auf 32,6 Milliarden Euro. Die Exporte in die EU-Mitgliedsstaaten, die nicht der Eurozone angehören, summierten sich auf 21,7 Milliarden Euro. Sie überstiegen das Niveau von August 2015 sogar um 11,8 Prozent. Damit steht im Zeitraum Januar bis August bei den Exporten in die EU-Mitgliedsstaaten insgesamt auf Jahressicht ein Ausfuhrplus von 2,6 Prozent zu Buche.

Aber auch die Ausfuhren in die Nicht-EU-Länder legten kräftig zu. Sie erhöhten sich nach dem Einbruch im Juli (- 13,8 %) im August auf Jahressicht um 9,6 Prozent auf 42,2 Milliarden Euro. In der Jahresbilanz steht hier jedoch noch gegenüber Januar bis August 2015 insgesamt ein Ausfuhrminus von 1,8 Prozent. Die Exporte insgesamt dagegen kehrten durch die starke Belebung im August wieder auf den Wachstumspfad zurück. Hier weist die Jahresbilanz im Zeitraum Januar bis August ein Ausfuhrplus von 0,8 Prozent aus. Im Vormonat hatte die Exportbilanz 2016 noch ein kleines Minus ausgewiesen (Januar bis Juli: - 0,3 %).

cs/Destatis; Bild: Georg Müller / pixelio.de
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