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News, 15.02.2010
Deutsche Exporte
Exportkreditgarantien klettern auf Rekordniveau
Im vergangenen Jahr stieg das Volumen der von der Bundesregierung für die deutsche Exporteure übernommen Exportkreditgarantien, sogenannte Hermesdeckungen, auf den höchsten Stand seit 60 Jahren. Im letzten Jahr stieg das Volumen der für die deutsche Exporteure übernommen Exportkreditgarantien, sogenannte Hermesdeckungen, auf den höchsten Stand seit 60 Jahren.
Wie Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) mitteilte, sicherte die Bundesregierung im Jahr 2009 für die deutsche Exportwirtschaft Exportgeschäfte in Höhe von insgesamt 22,4 Milliarden Euro ab – so viel wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Das Volumen der übernommen Exportkreditgarantien stieg im Vergleich zum Jahr 2008 um 8,2 Prozent. Zugleich wurde mit diesem Instrument zum elften Mal in Folge ein Überschuss erzielt, wonach sich der Gesamtsaldo 2009 um 454 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro erhöhte.

71,9 Prozent des Volumens an neu übernommen Exportkreditgarantien entfielen auf Exporte in Schwellen- und Entwicklungsländer. Exporte in Industrieländer machten rund ein Drittel des neuen Deckungsvolumens aus. Die größten Volumina an Exportkreditgarantien wurden für Exportgeschäfte mit Wirtschaftspartnern in Südkorea (Deckungsvolumen: 2,09 Mrd. Euro) und den USA (20,7 Mrd. Euro) übernommen. Dahinter folgten Russland (1,99 Mrd. Euro), die Türkei (1,35 Mrd. Euro) und China (1,35 Mrd. Euro). Auf die zehn Länder mit dem höchsten hermesgedeckten Exportvolumen entfielen dem BWMI zufolge rund 55 Prozent der neu gedeckten Auftragsvolumina.

Weil viele überfällige Forderungen prolongiert oder umstrukturiert werden konnten, bewegten sich die geleisteten Entschädigungsleistungen dem BWMI zufolge auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Danach stiegen die ausgezahlten Entschädigungen 2009 um 15,4 Prozent auf 204 Millionen Euro. Im Jahr 2008 hatten sich die Auszahlungen auf 177 Millionen Euro belaufen. Mit Exportkreditgarantien ermöglicht und erleichtert die Bundesregierung deutschen Exporteuren den Zugang zu wachstumsstarken aber risikoreichen Auslandsmärkten und schützt sie - gegen Zahlung risikogerechter Prämien - vor dem Ausfall ihrer Auslandsforderungen. Befristet bis Ende 2010 ist auch die Deckung kurzfristiger Exportkredite in OECD- und EU-Länder wieder möglich.

[Quelle: BMWI]
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