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News, 04.06.2014
Soziales Engagement erhöht die Arbeitgeberattraktivität
Deutsche Arbeitnehmer ziehen CSR-aktive Arbeitgeber vor
Sozialbewusstes unternehmerisches Handeln („Corporate Social Responsibility“, kurz CSR) ist für die meisten deutschen Arbeitnehmer bezogen auf die Wahl des Arbeitgebers und ihre Bindung an ein Unternehmen einer aktuellen Studie zufolge mehr als nur ein „Nice-to-have“.
Sozialverantwortung und Nachhaltigkeit, wie etwa Umweltschutz und fairer Handel ("Fairtrade"), sind deutschen Arbeitnehmern wichtig.
Sozialverantwortung und Nachhaltigkeit, wie etwa Umweltschutz und fairer Handel ("Fairtrade"), sind deutschen Arbeitnehmern wichtig.
Ein Unternehmen, das sich nachweislich gesellschaftlich engagiert verbessert seinen Ruf als Arbeitgeber. Das zeigt die Studie „Jobzufriedenheit 2014“, in der die Manpower Group 1.000 Bundesbürger im Alter ab 18 Jahren befragt hat. Danach würden 86 Prozent der Deutschen einen Arbeitgeber, der Sozialbewusstsein zeigt, anderen Unternehmen vorziehen. Für knapp jeden Dritten (30 %) ist ein sozialverantwortliches unternehmerisches Handeln, die sogenannte „Corporate Social Responsibility“ (CSR), mit Blick auf ihre Arbeitgeberwahl sogar sehr wichtig. Für 22 Prozent der Deutschen ist ein auf das Gemeinwohl ausgerichtetes sozialverantwortliches Handeln für ihre Tätigkeit in einem Unternehmen der Erhebung nach sogar ein „Muss“. Nur eine „transparente Unternehmensführung ohne Korruptionsskandale“ wird mit 89 Prozent noch etwas häufiger als bei der Job- und Arbeitgeberwahl entscheidendes Kriterium genannt.

Eng mit dem Thema CSR verbunden und dementsprechend ebenfalls von großer Bedeutung ist für 83 Prozent, dass sich ihr Unternehmen umweltbewusst verhält. Zwei von fünf befragten Arbeitnehmern legen auf den Umweltschutz sogar sehr großen Wert. Knapp drei Viertel halten es zudem für wichtig, dass Unternehmen Vereine und soziale Projekte mit Spenden unterstützen. Des Weiteren sind ebenso viele der Meinung, dass Arbeitgeber ein soziales Engagement der Mitarbeiter, sogenanntes Corporate Volunteering unterstützen sollten. Für ein Viertel ist letzteres sogar sehr wichtig. Mit dem Anglizimus „Corporate Social Responsiblity“ beziehungsweise CSR tut sich der Studie zufolge jedoch viele schwer: Knapp die Hälfte (44 %) hält den Begriff für unkonkret.

"Unternehmen, die sich für gesellschaftliche Belange einsetzen, finden nicht nur leichter die richtigen Talente, sie stärken auch die Mitarbeiterbindung", so Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland.  2014 wurde die Gruppe vom Ethisphere Institut zum wiederholten Male als eine der „World's Most Ethical Companies“ geehrt. "Menschen suchen Sinnhaftigkeit in dem, was sie tun. Wenn ihre Vorstellungen im Einklang mit den Unternehmenswerten stehen, sind sie bei der Arbeit motivierter und produktiver." Was das Thema CSR beziehungsweise das soziale Engagement angeht, gibt es der Studie nach jedoch noch großen Handlungsbedarf. So gaben gerade einmal 18 Prozent der Arbeitnehmer an, dass sich ihr Arbeitgeber für das Gemeinwohl wie etwa soziale Projekte oder den Schutz der Umwelt engagiert. Alle anderen war ein solches Engagement zumindest nicht bekannt.
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