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News, 18.06.2015
Höherer Industrieausstoß
Deutliche Belebung der deutschen Produktion
Die Produktion im Produzierenden Gewerbe hat nach schwacher Entwicklung zu Jahresbeginn im April an Fahrt gewonnen. Vor allem in der Energiewirtschaft, im Baugewerbe und in der Investitionsgüterindustrie legte die Erzeugung deutlich zu.
Im April gewann die deutsche Produktion fast doppelt so stark an Fahrt wie von Ökonomen erwartet.
Im April gewann die deutsche Produktion fast doppelt so stark an Fahrt wie von Ökonomen erwartet.

Die deutsche Produktion ist dynamisch in das zweite Vierteljahr gestartet. Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf Basis aktueller Daten des Statistischen Bundesamtes mitteilte, hat sich die Produktion im Produzierenden Gewerbe im April gegenüber März saison- und arbeitstäglich bereinigt insgesamt um 0,9 Prozent erhöht. Ökonomen hatten zwar mit einem Anziehen der Erzeugung gerechnet, im Mittel der Befragten allerdings nur einen Produktionszuwachs um 0,5 Prozent erwartet. Im März war die Produktion nach minimalen Produktionseinschränkungen im Januar (-0,1 %) einer Stagnation im Februar (+/-0,0 %) nach oben revidiert insgesamt um 0,4 Prozent zurückgegangen (Erstauswertung März: -0,5 %).

Deutliche Produktionsausweitungen gab es vor allem im Bau und in der Energiewirtschaft. Hier legte die Erzeugung im April gegenüber März um 1,3 beziehungsweise 1,4 Prozent zu. Motor im Baugewerbe war das Ausbaugewerbe mit einem Zuwachs der Erzeugungsleistung um 3,3 Prozent, während das Bauhauptgewerbe insgesamt etwas weniger produzierte (+ 0,7 %). Eine uneinheitliche Entwicklung zeigte sich auch in der Industrie. Hier überstieg die Produktion das März-Niveau insgesamt um 0,7 Prozent, wobei die Investitionsgüterproduzenten ihre Produktion um 1,5 Prozent nach oben schraubten, während die Erzeugung von Vorleistungsgütern nur halb so stark an Fahrt gewann (+ 0,7%). Konsumgüter wurden im April dagegen weniger produziert als im März (- 0,9 %).

„Zum positiven Ergebnis trug nicht zuletzt der Maschinenbau bei, der seine Produktion kräftig um 2,9 Prozent ausweitete, während für die Kfz-Wirtschaft eine leicht rückläufige Produktion zu beobachten war (- 0,3 %)“, teilte das Ministerium mit. Aber auch verglichen mit dem durchschnittlichen Produktionsniveau der Monate Januar bis März zeigen die Zahlen im April eine deutliche Belebung der Produktion. In dieser Betrachtung erhöhte sich der Ausstoß dem Ministerium zufolge sowohl im Produzierenden Gewerbe insgesamt (+ 0,6 %) als auch in Teilbereichen der Industrie und im Baugewerbe. Gegenüber April 2014 erhöhte sich die Produktion im Produzierende Gewerbe arbeitstäglich bereinigt insgesamt um 1,4 Prozent (Industrie: + 0,4 %; Baugewerbe: + 1,7 %; Energiewirtschaft: + 7,8 %).

„Dem Produzierenden Gewerbe gelang - nach einem verhältnismäßig schwachen ersten Vierteljahr im Verarbeitenden Gewerbe - ein guter Start in das zweite Quartal“, fasst das Ministerium die Lage zusammen. „Der Bausektor entwickelt sich angesichts günstiger Rahmenbedingungen solide aufwärts. Die Industriekonjunktur hat sich, wenn auch noch nicht durchgehend über alle Wirtschaftszweige, gefestigt.“

cs/BMWi

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