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News, 08.06.2011
Destatis
Privat- und Unternehmensinsolvenzen weiter rückläufig
Die Zahl der Verbraucher- und Unternehmensinsolvenzen ist im März erneut auf Jahressicht gesunken. Auch lagen die Verbraucherinsolvenzen im ersten Quartal erstmals seit fast zwei Jahren wieder unter dem Vorjahresniveau.
Immer weniger Verbraucher müssen Insolvenz anmelden. Auch die Unternehmensinsolvenzen nehmen weiter ab.
Immer weniger Verbraucher müssen Insolvenz anmelden. Auch die Unternehmensinsolvenzen nehmen weiter ab.
Die anhaltend gute Konjunktur in Deutschland hat im März zu einem deutlichen Rückgang der Verbraucherinsolvenzen geführt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, wurden von den deutschen Amtsgerichten im März 9.572 Insolvenzen von Verbrauchern registriert und damit 7,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im Vormonat Februar war die Zahl der Verbraucherinsolvenzen um 2,4 Prozent unter dem Stand des Vorjahresmonats gelegen, nachdem sie zuvor seit November 2010 kontinuierlich auf Jahressicht gestiegen war. Bei den Unternehmensinsolvenzen hat sich im März der Rückgang ebenfalls beschleunigt. Laut Statistikamt ging hier die Zahl der Insolvenzen mit 2.762 registrierten Fällen binnen Jahresfrist sogar um 11,7 Prozent zurück. Die Gesamtzahl der Insolvenzen – inkl. Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen – lag im März mit insgesamt 14.727 Fällen 9,0 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

1,6 Milliarden Euro weniger offene Forderungen im ersten Quartal

Im Zeitraum Januar bis März 2011 verringerte sich die Zahl der Verbraucherinsolvenzen mit insgesamt 26.156 Fällen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,0 Prozent. Das letzte Mal hatte es hier in einem Quartal auf Jahressicht im zweiten Vierteljahr 2009 gegeben (-0,6). Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen lag im ersten Quartal 2011 mit 7.529 Fällen sogar 8,5 Prozent und damit das vierte Quartal in Folge unter dem Vorjahresniveau. Die Gesamtzahl der Insolvenzen sank mit insgesamt 40.235 Fällen auf Jahressicht um 5,8 Prozent. Die Summe der mit den Insolvenzen im ersten Quartal einhergehenden offenen Forderungen bezifferten die Gerichte auf 7,0 Milliarden Euro. Im Vorjahresquartal hatten die offenen Forderungen noch bei 8,7 Milliarden Euro gelegen.
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