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Der Zukunftswunsch Elektromobilität

(PM) Sindelfingen, 30.08.2013 - Bis zum Jahr 2020 fahren eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen – so das erklärte Ziel von Angela Merkel während der Internationalen Konferenz Elektromobilität im Mai. Dem entgegen fährt nun langsam wieder die Bescheidenheit in die Köpfe der Autofahrer.

Mit einem Gesamtfördervolumen von rund 1,5 Milliarden Euro werden deutschlandweit Projekte in diesem Bereich gestartet. „Für die Elektromobilität müssen wir das Auto neu denken. Der Schlüssel ist Forschung, vor allem für neue, leistungsfähigere Batteriegenerationen, deutlich effizientere Antriebe sowie Aus- und Weiterbildung von Ingenieuren und Fachkräften“, so die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka.

Für viele Deutsche ist ein Auto mit Elektromotor heute jedoch keine Anschaffung wert. Laut ADAC-Report 2013* ist die Bereitschaft für einen Aufpreis beim Kauf eines Elektroautos in den letzten Jahren deutlich gesunken. Wollten vor zwei Jahren 27,4 Prozent der Befragten keinen Aufpreis für ein Elektroauto bezahlen, so stieg der prozentuelle Anteil auf aktuell 43,7 Prozent an. Dabei ist die Akzeptanz der geringeren Reichweiten bei Elektroautos laut ADAC-Studie in diesen Jahren ge-stiegen, wobei die längeren Ladezeiten deutlich an Akzeptanz verloren haben.

Die erheblichen Chancen der Elektromobilität, wie die Reduzierung der Abhängigkeit von Erdöl oder die Emissionsminimierung, sind für die Masse der Bevölkerung keine überzeugenden Argumente für den Kauf eines Elektroautos. Im Vergleich zu altbewährten Automobilantrieben kann der reine Elektromotor im Kosten-Nutzen-Faktor lange nicht mithalten und das versteht nach dem ersten Hype über das Elektrofahrzeug nun auch immer mehr der Käufer. „Auch bei den Autoherstellern selbst hat man in dieser Richtung schon viele Fahrzeugprojekte auf Eis gelegt und entwi-ckelt verstärkt im Bereich der Hybridantriebe“, so Thomas Tannenberger, Bereichsleiter Gesamtfahrzeug Elektrik/Elektronik bei GIGATRONIK in Stuttgart.

*ADAC Elektromobilität 2013, ADAC e.V.

Anhand der Zahlen aus dem aktuellen ADAC-PKW-Monitor* lässt sich Tannenbergers Feststellung begründen. Hier präferieren nur 1,5 Prozent der Befragten die Antriebsform des Elektromotors für den Kauf eines nächsten Autos. Dagegen können sich 11 Prozent der Befragten vorstellen sich ein Auto mit Hybridantrieb anzuschaffen, bei dem „praktisch die Vorteile des Verbrennungsmotors mit den Vorteilen des Elektromotors genutzt werden können“, erklärt Tannenberger.

Um die reibungslose Funktionalität zwischen mechanischen und elektronischen Komponenten zu testen, eröffnete der mittelständische Entwicklungsdienstleister GIGATRONIK vor kurzem das Integrationszentrum für Derivate-Entwicklungen und Elektromobilität (IDEE) in Böblingen. Anhand spezieller Messtechnik werden dort Prototypen mit innovativer Fahrzeugtechnik auf den Prüfstand gestellt. Nach der Problemfindung werden anschließend Lösungen gesucht und davon benötigt es gerade in der Elektromobilität noch viele.

Bis zu dem Ziel Angela Merkels ist es nach wie vor ein weiter Weg. Ungefähr sieben Jahre vorher macht die Entwicklung in der Elektromobilität nur kleine Schritte in die Zukunft. In seiner Bescheidenheit könnte der Autofahrer hier den Satz von Neil Armstrong wie folgt abwandeln: „Ein kleiner Schritt für die Elektromobilität, bleibt eine kurze Fahrt für die Menschheit“. Und ist leider noch lange keine Mondlandung.

*ADAC PKW-Monitor 2012/II, ADAC Verlag
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