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Pressemitteilung

Den Krankenkassen geht das Geld aus – auch studentische Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse werden wohl steigen.

Dieser Tage war das was viele befürchten wieder einmal in der Presse zu lesen. Für 2010 wird nun ein Defizit des Gesundheitsfonds oder der gesetzlichen Krankenkassen von bis zu 9 Milliarden EURO erwartet.
(PM) München, 08.10.2009 - Ein solches Defizit bedeutet, dass die Versicherten mehr zahlen müssen. So muss entweder der Beitragssatz von derzeit 14,9 Prozent des Bruttolohnes angehoben werden und/oder es müssen Zusatzbeiträge erhoben werden. Höhere Beiträge sind so auch in der studentischen Pflichtversicherung zu erwarten, der derzeit bei 53,40 EURO liegt.
Leistungskürzungen wären auch eine Möglichkeit. Die Umsetzung geht hier allerdings in der Regel nicht so schnell von statten, wie es ggf. nötig sein wird.

Bei den derzeit laufenden Koalitionsverhandlungen von FDP, CDU und CSU ist der Dauerbrenner Gesundheitspolitik ein heikles Thema. Zu unterschiedlich sind die Vorstellungen der einzelnen Parteien, wenn es um eine sinnvolle Gestaltung des Gesundheitswesens geht. Und auch wenn Bundeskanzlerin Merkel deutlich hervorhob, der Gesundheitsfonds wird bleiben, ist das noch nicht entschieden. Sowohl FDP als auch CSU favorisieren andere Lösungen. Und jetzt noch die Meldung, dass die Finanzierung des Gesundheitswesens nach wie vor ein Patient ist und die Genesung nicht recht voranschreitet.

Gelder im Gesundheitsfonds fehlen aufgrund der „schlechten“ Wirtschaftslage. Die Einnahmen sind abhängig von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen. Der Bundeszuschuss muss bzw. soll daher erhöht werden. Ein weiterer Streitpunkt zwischen den Parteien, da die FDP den Bundeszuschuss als falsches Mittel ansieht.

Es war natürlich stets klar, dass die letzte Gesundheitsreform als ein Ergebnis einer großen Koalition dergestalt war, dass die Partei, die im Anschluss die Regierung bilden wird, das Gesundheitswesen nach den eigenen Vorstellungen gestalten kann. Die letzte Gesundheitsreform war somit kein „großer Wurf“, sondern ein Kompromiss, der die eigentlichen Lösungen offen lies. Die SPD hat sich stets für eine Bürgerversicherung stark gemacht, die CDU ursprünglich für das Konzept mit der Gesundheitsprämie. Diese tauchte allerdings im Wahlprogramm, das aber ja eh recht inhaltsarm war, nicht auf.

Spannend wird es mal wieder definitiv, wenn es um die Gestaltung der Gesundheitspolitik geht, da hier mutige Entscheidungen gefordert sind. Und wie das Ergebnis aussehen wird, ist einfach noch gar nicht absehbar.

Was aber wohl nicht kommen dürfte ist eine Abschaffung des Systems der privaten und gesetzlichen Versicherungen wie es geplant war. Deshalb ist es auch für Studenten zu überlegen bereits jetzt eine private Krankenversicherung abzuschließen. Hierfür sprechen viele Argumente, man findet sie auf der Seite
www.stu-kv.de

Weitere Infos:
Antonie Müller
Bergmannstrasse 14
80399 München
E-Mail: a.mueller (at) studentenmail .de
www.stu-kv.de

Stu-kv.de ist ein Informationsportal für Studenten und die studentische Krankenversicherung. Es besteht seit 2003 und stellt Informationen bereit, die es Studenten helfen sollen die
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