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Defekte Stoßdämpfer verlängern Bremsweg um 20 Prozent

Stoßdämpfer und Federn überprüfen beim Winterreifenwechsel: 22 Prozent aller Autos fahren mit defekten Stoßdämpfern laut Fahrwerksspezialist KYB
(PM) Hamburg, 13.11.2013 - Wer mit defekten Stoßdämpfern fährt, schwebt in großer Gefahr! Denn defekte Stoßdämpfer verlängern den Bremsweg um 20 Prozent. Sechs Meter größer ist der Bremsweg schon bei Tempo 80. Dies haben Tests des TÜV bewiesen. 22 Prozent aller Autos fahren mit defekten Stoßdämpfern, ergab die Überprüfung von 3065 Pkws in Auto-Werkstätten laut Fahrwerksspezialist KYB.

13,4 Prozent der Wagen haben Mängel am Fahrwerk gemäß TÜV Report 2012, dies sind die zweithäufigsten Mängel aller Autoteile nach der Beleuchtung. Lassen Sie Ihre Stoßdämpfer und Federn daher beim Winterreifenwechsel in einer Auto-Werkstatt überprüfen und ersetzen, wenn sie zu schwach sind. Dann fahren Sie sicher, argumentiert der weltgrößte Stoßdämpferhersteller KYB.

Gefährlich: Auto kann ins Schleudern kommen

Aber mit defekten Stoßdämpfern und Federn lauern noch mehr Gefahren. Das Auto kann ins Schleudern kommen oder ausbrechen, wenn der Fahrer ein Ausweichmanöver machen muss oder zu schnell in eine Kurve geht. Auch das gefürchtete Aquaplaning setzt schon bei viel niedrigeren Geschwindigkeiten ein, als der Autofahrer glaubt, warnt KYB. Zudem funktionieren ABS und ESP nicht mehr richtig, weil die Räder zu wenig Bodenkontakt haben, denn verschlissene Stoßdämpfer und Federn können sie nicht kräftig genug auf die Straße drücken.

Über 50 Prozent der Unfälle von Pkws, die mehr als zehn Jahre oder 150 000 Kilometer auf dem Buckel haben, sind durch defekte Stoßdämpfer mit verursacht, hat eine Studie des Instituts für Verkehr und Umwelt (IVU) festgestellt. Abgenutzte Stoßdämpfer und Federn schädigen darüber hinaus die Reifen und andere Autoteile wie Bremse und Lenkung. Das Reifenprofil wird regelrecht wegradiert - und schon haben die Reifen 25 Prozent weniger Laufleistung. Ein teures Vergnügen. Besonders heimtückisch: Stoßdämpfer und Federn nutzen sich so allmählich ab, dass es der Fahrer kaum merkt.

Stoßdämpfer und Federn jährlich überprüfen

Deshalb ist ihre regelmäßige Überprüfung in der Werkstatt ganz wichtig. Ab 60 000 Kilometer sollte man Stoßdämpfer und Federn jährlich immer wieder unter die Lupe nehmen lassen, empfiehlt Fahrwerksspezialist KYB. Gerade im Sommer legen Autos oftmals besonders lange Strecken zurück durch Urlaubsreisen und häufige Ausflüge. Außerdem waren sie auch vielfach schwer beladen. Die Stoßdämpfer und Federn wurden also wesentlich höheren Belastungen ausgesetzt.

Beim Winterreifenwechsel bietet sich ein gleichzeitiger Stoßdämpfer- und Federn-Check an, denn die Räder sind dann ja sowieso abmontiert, rät Fahrwerkshersteller KYB. Sei es durch eine Sichtprüfung, um auffällige Schäden festzustellen, oder durch einen Funktionstest mit den entsprechenden Testgeräten. Wenn die Stoßdämpfer und Federn nicht mehr genug leistungsfähig sind, sollte man sie wechseln, um gefährliche Risiken zu vermeiden.

Denn auch im Winter werden die Stoßdämpfer und Federn durch Regen, Schnee, Frost und Streusalz äußerst stark beansprucht. "Am besten höherwertige Gasdruck-Stoßdämpfer und Federn in Top-Erstausrüstungsqualität einbauen, die ein neues Fahrverhalten, größere Sicherheit und höheren Komfort bieten - also auch den größten Nutzen bringen", empfiehlt Fahrwerks-Experte Hans-Jürgen Link von KYB (www.kyb-europe.com/kyb-germany).

Foto-Download 300 dpi-jpg-Datei: www.dr-falk-koehler.de/presse/kyb/fotos/stossdaempfer-und-federn-regelmaessig-ueberpruefen-und-auswechseln-kyb-foto-92.jpg

Video-Downloads: www.kyb-europe.com/kyb-germany/videos.html

Quellen:

„22 Prozent aller Autos fahren mit verschlissenen Stoßdämpfern“: KYB Marktforschung

„13,4 Prozent der Wagen haben Mängel am Fahrwerk gemäß TÜV Report 2012“: tuev-sued.de/auto-fahrzeuge/tools-services/tuev-report-2012/die-haeufigsten-maengel
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ÜBER KYB (FRÜHER KAYABA)

KYB (früher Kayaba) Das japanische Unternehmen KYB (früher Kayaba) mit Europazentrale in Krefeld ist der größte Stoßdämpferhersteller der Welt für Pkw mit 3,8 Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr, einer Produktion ...
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