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News, 29.03.2010
Datenschutz
10 Tipps für sicheres Social Networking
Der Datenschutz in Social Networks ist oft löchrig wie ein Schweizer Käse, ergab jüngst eine Untersuchung von Stiftung Warentest. Gleiches gilt demnach in puncto Datensicherheit. Aus aktuellem Anlass hat das BSI Empfehlungen veröffentlicht, wie sich die mit Social Networking-Aktivitäten einhergehenden Gefahren minimieren lassen.
Nach einer vom Hightech-Verband BITKOM in Auftrag gegebenen Erhebung waren im drittel Quartal 2009 allein in Deutschland 26,4 Millionen Menschen in einem Social Network registriert. In dem Glauben, dass die eingestellten Inhalte und Daten sicher seien, geben viele Nutzer tiefen Einblick in ihr Leben – sowohl privat als auch beruflich. Eine aktuelle Untersuchung von Stiftung Warentest zur Sicherheit von Social Networks aber zeigt, dass die Datensicherheit beim Gros der untersuchten Social Networks stark zu wünschen übrig lässt. Ähnlich die Ergebnisse in Sachen Datenschutz, der dem Bericht zufolge speziell bei Facebook und MySpace im Grunde reiner Etikettenschwindel ist.

Vor dem Hintergrund der vielfältigen Gefahren, die bei der Nutzung von Social Networks lauern, hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in einem Brennpunkt folgende 10 Tipps veröffentlicht, die Nutzer bei der Auswahl und der Nutzung von solchen Web 2.0-Plattformen beherzigen sollten:

  1. Seien Sie zurückhaltend mit der Preisgabe persönlicher Informationen!

  2. Erkundigen Sie sich über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Bestimmungen zum Datenschutz des genutzten sozialen Netzwerks!

  3. Seien Sie wählerisch bei Kontaktanfragen – Kriminelle „sammeln“ Freunde, um Personen zu schaden!

  4. Melden Sie „Cyberstalker“, die Sie unaufgefordert und dauerhaft über das soziale Netzwerk kontaktieren!

  5. Verwenden Sie für jede Internetanwendung, insbesondere auch wenn Sie in verschiedenen sozialen Netzwerken angemeldet sind, ein unterschiedliches und sicheres Passwort!

  6. Geben Sie keine vertraulichen Informationen über Ihren Arbeitgeber und Ihre Arbeit preis!

  7. Prüfen Sie kritisch, welche Rechte Sie den Betreibern sozialer Netzwerke an den von Ihnen eingestellten Bildern, Texten und Informationen einräumen!

  8. Wenn Sie „zweifelhafte“ Anfragen von Bekannten erhalten, erkundigen Sie sich außerhalb sozialer Netzwerke nach der Vertrauenswürdigkeit dieser Nachricht!

  9. Klicken Sie nicht wahllos auf Links – Soziale Netzwerke werden verstärkt dazu genutzt, um Phishing zu betreiben!

  10. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über deren Aktivitäten in sozialen Netzwerken und klären Sie sie über die Gefahren auf!
Ausführlicher Bericht zu den Ergebnissen der Untersuchung von Stiftung Warentest zur Sicherheit von Social Networks.

[Quelle: BSI]
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