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Pressemitteilung

Das zweierlei Maß von Erzbischof Dr. Marx

Der Erzbischof von München und Freising, Dr. Reinhard Marx fordert Transparenz und lässt diese im eigenen – bei gleich gelagerten Fällen höchst unterschiedlichen – Vorgehen vermissen.
(PM) Gilching, 16.07.2010 - Die Rehabilitierungen in Kloster Ettal durch den Vatikan haben Eines auch deutlich an den Tag gelegt: der Erzbischof von München und Freising, Dr. Reinhard Marx, hat konkreten Einfluss genommen und Druck ausgeübt.

Höchst verwunderlich für die Betroffenen der IG (www.ig-mueller-risch.de)
Geschädigter Müller-Risch u. A., deren direkt an ihn – der sich selbst so gerne im Bereich der Wirtschaftsethik beheimatet sieht – gerichtetes Hilfsersuchen um Aufklärung der Vorgänge im Kloster Andechs bzgl. dessen ehemaligem Prior Anselm Bilgri und dem amtsbekannt einschlägig vorbestraften sowie neuerlich inhaftierten Wirtschaftskriminellen Hans-Georg Jakob Müller-Risch wurden in erster Linie mit dem Hinweis fehlender Zuständigkeit und autarken Status der Klöster abgetan.
Dies obwohl Defizite in Millionenhöhe auch lt. Offizial des Erzbistum München und Freising in Kirchenkreisen ebenso hinreichend bekannt wie ungelöst waren und sind.
Zudem bestehen eine ganze Reihe von Problemen mit dem, in seiner barocken Art das Zusammentreffen von Himmel und Erde personifizierenden und darauf seine breit gestreute Beliebtheit gründenden Bilgri, der dabei – ebenso wie als Buchautor und Unternehmensberater als durch eine Vielzahl von Talkshow geisternd – mit der Gefahr behaftet ist, als “Bock zum Gärtner gemacht worden zu sein“.

Gleicher Tenor wie seitens des Erzbischöflichen Ordinariates war zuvor auch schon das Gesprächsergebnis mit Abtprimas Prof. Dr. Notker Wolf, dem weltweit obersten Benediktiner und als ehemaligem Erzabt von St. Ottilien sicher mit gut nachbarschaftlichen Beziehung zum Hl. Berg ausgestattet, ohne dass sich daraus Konkretes oder gar Hilfestellungen ergaben.

Daher verfolgten die in der IG derzeit bundesweit vertreten 37 UnternehmerInnen/ Unternehmen mit aktuell überblickbaren Schäden von über € 100 Mio. durch die teils auch (landes-)politisch gedeckten Machenschaften des – lt. einem Vorlagebericht an das Bayerische Staatsministerium der Justiz berufsmäßigen Schwerstbetrügers – Müller-Risch und seiner ProtagonistInnen konsequent – jedoch gänzlich auf sich alleine gestellt – ihren Weg weiter.

Nachdem in Verbindung mit der TU Dortmund und der dortigen INA Initiative Nachrichtenaufklärung Deutschland am Institut für Journalistik von Prof. Dr. Horst Pöttker die zu Grunde liegende Thematik “Lücken der Finanzaufsicht bei Kirchen“
(www.nachrichtenaufklaerung.de/index.php?id=196) zu einem der Top-Themen in 2009 geworden war, wurde Mitte März 2010 der Apostolische Gerichtshof der Kongregation für die Glaubenslehre des Vatikan vom Motor der IG, Erich Neumann, als einem der Hauptgeschädigten von Müller-Risch direkt informiert, dass konkreten Informationen folgend über Kloster Andechs nicht unerhebliche finanzielle Unregelmäßigkeiten und Steuerhinterziehungen/-verkürzungen entfaltet wurden.
Die darin involvierten VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft dürften wohl für die “schützenden Hände“ der nach wie vor andauernden kriminellen Machenschaften durch blockierte Justiz und Medien sorgen.

Schon im Mai hatte daraufhin das Finanzamt München ein Steuerstrafverfahren (noch) gegen unbekannt eröffnet und wurde nahezu zeitgleich eine vom Landgericht München II bereits im Juni 2009 ausgesprochene erneute Haftstrafe gegen Hans-Georg Jakob Müller-Risch erst vollzogen.

Damit bleibt das flaue Gefühl, dass Erzbischof Dr. Reinhard Marx, der so oft und deutlich für Transparenz eintritt diese selbst – und weitere Schädigungen damit in Kauf nehmend – vermissen ließ.
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ÜBER IG GESCHÄDIGTER MÜLLER-RISCH U. A.

IG (Interessengemeinschaft) Geschädigter Müller-Risch u. A. repräsentiert bundesweit 35 Unternehmen/UnternehmerInnen mit aktuell überblickbar mehr als € 100 Mio. Schäden durch diesen amtsbekannt einschlägig ...
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